"Die Kunst für Alle" (1885-1944) Zur Kunstpublizistik vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus

"Die Kunst für Alle" (1885-1944) Zur Kunstpublizistik vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus

Ein Symposium des Zentralinstituts für Kunstgeschichte und Haus der Kunst zur Ausstellung
"Ein Blick für das Volk. Die Kunst für Alle"

13. - 14. Juli 2006

Zum Thema des Symposiums erschien Band 27 der Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München

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Das Haus der Kunst zeigt vom 14. Juni bis 4. September 2006 die Ausstellung 'Ein Blick für das Volk. Die Kunst für Alle'. Im Mittelpunkt steht die von 1885 bis 1944 vom Münchner Bruckmann-Verlag publizierte Zeitschrift 'Die Kunst für Alle', die sich an ein nicht spezialisiertes, breites Publikum wandte und in diesem Bereich eine der einflussreichsten Kunstzeitschriften Deutschlands werden sollte. Das in hoher Auflage erschienene Blatt widmete sich allen Kunstgattungen, vor allem jedoch der Malerei, und verwendete konsequent das zunächst noch neue Medium der fotografischen Bildreproduktion.

Die Zeitschrift, ein gemäßigtes Organ der bürgerlichen Mitte, blendete die Kunst der Avantgarde nahezu vollständig aus und beschränkte sich auf gegenständliche Kunst. Der im Titel formulierte volkspädagogische Anspruch, die künstlerische Bildung breiter Bevölkerungsschichten zu fördern, sollte schließlich in die völkische Kunstpropaganda der gleichgeschalteten nationalsozialistischen Presse münden.

Das Symposium begleitet die Ausstellung und stellt darüber hinaus weitere Aspekte der Kunstpublizistik vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus zur Diskussion.

Tagungsflyer als PDF-Datei

  Online-Publikation zur Ausstellung: Ein Blick für das Volk : die Kunst für Alle / Jochen Meister, Sabine Brantl. - 2006 (ART-Dok)

Die Kunst für Alle - digitalisierte Ausgabe (UB Heidelberg)

 

 

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