Rosa Maria Krinner - Physiognomien


Rosa Maria Krinner - Physiognomien

Aquarelle und Zeichnungen 2007 bis 2009

Ausstellung im Zentralinstitut für Kunstgeschichte vom 30. Oktober bis zum 27. November 2009 23. Dezember 2009 (verlängert), montags bis freitags, 10:00 bis 20:00 Uhr


Eröffnung am 29. Oktober 2009 um 18 Uhr

Begrüßung: Prof. Dr. Wolf Tegethoff, Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte
Einführung: Anne Erfle, Kunsthistorikerin


Den Zustand “menschlicher Geworfenheit“ vermitteln die Köpfe, die Rosa Maria Krinner in Aquarell-Technik auf kariertes Papier eines einfachen Spiralblocks malt. Ihre Bilder entstehen mit Wasserfarben aus dem Malkasten, Bleistift, Filzstift und unprätentiösen Beimischungen, wie etwa Zigarettenasche und Kaffee. Aus wolkenartig ineinander fließenden Grau-, Rosa- und Blau-Tönen zeichnen sich Gesichter ab mit individueller Physiognomie. In äußerster Reduktion verleiht sie ihnen charakteristische Züge, die existentielle Ängste widerspiegeln, wie Aggression, Einsamkeit und Tod. Es ist vor allem der Ausdruck der Augen, die den Betrachter fesseln und ihn die seelische Verfassung der Charaktere spüren lassen.
(Anne Erfle)

Rosa Maria Krinner, o.T., 13.11.08/2, Wasserfarbe, Bleistift auf Papier, 14,5 x 21 cm
Rosa Maria Krinner, o.T. 13.11.08/2, Wasserfarbe, Bleistift auf Papier, 14,5 x 21 cm

 

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