Bestände

Mit ihrem Bestand von über 580.000 Bänden, darunter der von Herzog Franz von Bayern gestiftete Buchbestand zur Kunst der Moderne, über 1.140 laufend abonnierten Zeitschriften und über 65.000 Auktionskatalogen, zählt die Bibliothek des ZI international zu den größten Kunstbibliotheken überhaupt. Sie ist die größte kunstwissenschaftliche Bibliothek Deutschlands.

Das Sammelprofil der Bibliothek deckt die gesamte Kunstgeschichte vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart ab.

Die folgenden Sammelschwerpunkte der Bibliothek wurden von 1972 bis 2010 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) innerhalb des Sammelschwerpunktprogramms der Kunstbibliotheken gefördert und werden auch nach Auslaufen der DFG-Förderung vom ZI weiter gepflegt:

  • Kunst Frankreichs
  • Kunst und kunstwissenschaftliche Literatur der ost- und südosteuropäischen Länder
  • Kunsttheorie und Wissenschaftsgeschichte
  • Ikonographie

Sammelschwerpunkte sind ferner architekturtheoretische Quellenschriften, kunsthistorische Gartenliteratur sowie Kunst und Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts.

Vor dem Hintergrund der Einstellung des Spezialbibliothekenförderprogramms der DFG zum Ende des Jahres 2010 hatte sich die Carl Friedrich von Siemens Stiftung dazu entschlossen, von 2011 bis 2015 die Bibliothek des ZI mit Mitteln zu unterstützen und damit die durch den Wegfall der DFG-Förderung gerissene Lücke auszufüllen. Das ZI wurde damit in die Lage versetzt, das Erwerbungsprofil mit den angestammten Schwerpunkten auf dem erreichten Niveau weiterzuführen. Im Dezember 2015 hat die Carl Friedrich von Siemens Stiftung beschlossen, die Bibliothek des Zentralinstituts zunächst für weitere drei Jahre zu fördern.

Der überwiegende Teil des Bestandes ist im Freihandsystem direkt zugänglich. In den verschiedenen Magazinebenen sind die Bücher nach einem Signaturensystem aus sachlichen und formalen Aufstellungsgruppen geordnet.