Positionierung

Unbeschadet der bereits vorhandenen Archive und Spezialbibliotheken zur Kunst nach 1945 – darunter Einrichtungen wie das documenta-Archiv in Kassel, das Institut für Moderne Kunst Nürnberg und die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln –, bietet das Projekt ‚assets’, die andernorts in Deutschland nicht gegeben sind. Hierzu zählt vorderhand die Einbindung in eine der größten und vollständigsten Kunstbibliotheken weltweit mit systematischer Freihandaufstellung aller Bestandsgruppen sowie in ein renommiertes und international bestens vernetztes Forschungsinstitut. Die Bibliothek des Zentralinstituts verfügt dank der Stiftung Bibliothek Herzog Franz von Bayern und dank anderer Schenkungen über einen auch international herausragenden Bestand zur Kunst des 20./21. Jahrhunderts. Die nutzerorientierte Verfügbarmachung dieser oftmals fragilen und daher besonders schutzbedürftigen Bestände durch vollständigen Online-Nachweis (wenn nicht gar mittels Volldigitalisierung) sowie durch einen komfortablen und – so konservatorisch vertretbar – unmittelbaren Direktzugriff vor Ort entspricht dem eingespielten Funktionsprinzip der Bibliothek des Zentralinstituts.