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Der Gegensatz zwischen einem repräsentativen Zentrum und
einer ästhetisch untergeordneten Peripherie prägt maßgeblich das Bild
unserer modernen Städte. Diese besondere Wertschätzung der Stadtmitte ist
keineswegs selbstverständlich, sie beruht vielmehr auf einer bewussten
Gestaltung durch die Obrigkeit, deren Ursprünge und Veränderungen im
Mittelpunkt der Tagung stehen werden. Eine interdisziplinär
zusammengesetzte Gruppe aus Kunsthistorikern, Historikern und Archäologen
geht von der Grundthese aus, dass sich verändernde Bedingungen der
politischen Öffentlichkeit unmittelbar auf die Stadtstruktur auswirken. Sie
wird vor allem der Frage nachgehen, welche Folgen das Privileg zur Erzeugung
von Öffentlichkeit auf die Schaffung, Nutzung und Gestaltung von
Stadtzentren im Mittelalter und der Frühen Neuzeit hatte.
Konzeption der Tagung: PD Dr. Stephan Albrecht, Tübingen.
Die Tagung wird durch die Gerda-Henkel-Stiftung,
Düsseldorf, ermöglicht.
Um Anmeldung
wird gebeten.
Zum Thema der Tagung erschien
Band XXIV der Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in
München.
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