ZI-Logo   Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Suche im kubikat-Verbundkatalog:
Startseite Aktuelles Aufgabe und Geschichte Abteilungen: 
 Direktion
 Bibliothek 
 Forschungsreferat 
 Kunstchronik 
 Photothek 
 RDK 
 Verwaltung Projekte Mitarbeiter Kataloge der Bibliothek ARTtheses - Forschungsdatenbank für Hochschulnachrichten Kunstgeschichte Veranstaltungen Publikationen Stipendien CONIVNCTA FLORESCIT - Förderverein ZI von A bis Z Suche auf diesem Server RIHA - International Association of Research Institutes in the History of Art
 

Matthias Winner, Rom

Die Linie in der Handzeichnung von Dürer bis Menzel

Festvortrag anläßlich der Verleihung des Wolfgang-Ratjen-Preises am 9. Dezember 2004, 18 Uhr
Vortragsraum 242, II. OG, Meiserstraße 10

Dürer wird 1528 von Erasmus gerühmt, dass er nur mit "schwarzen Linien" alles das ausdrücken könnte, wofür Apelles mehrere Farben benötigt hätte. Vom Maler Apelles stammt das Sprichwort "Nulla dies sine linea". Erasmus hat Dürers Holzschnitte und Kupferstiche im Auge. Dürers Handzeichnungen kannte er nicht. Sie sind erst durch Reproduktionen im 19. Jahrhundert allgemein berühmt geworden. Sie sind nicht auf Linien beschränkt sondern kommen - wie etwa bei dem Albertina-Hasen - vielfach allein mit Deck- und Wasserfarben ohne Linien aus. In der "Unterweisung der Messung" reflektiert Dürer anschaulich über die Linie. Dass er seine Druckgrafik genau wie seine Gemälde als originale Zeugnisse seiner Hand (manus) versteht, soll im europäischen Kontext untersucht werden.

Prof. Dr. Matthias Winner
Em. Wiss. Mitglied der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom) (seit 1999); 1969 Apl. Professor FU Berlin; Direktor Kupferstichkabinett Staatl. Museen Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin; 1977 Wiss. Mitglied und Direktor Bibliotheca Hertziana Rom; Gastprofesssuren: Yale University; Johns Hopkins University, Baltimore; Columbia University, N.Y.; Fellow Princeton, Institute for Advanced Studies. Publikationen zu Raffaels Stanza della Segnatura, zum Nachleben der Antike, zur anschaulichen Reflektion der Künstler über ihr Werk (Raffael, Michelangelo, Bandinelli, Holbein d. J., Pieter Bruegel, F. Zuccari, Poussin, Bernini, Rubens, Watteau, Menzel, Courbet).

 

<= zurück zum Veranstaltungskalender 2004

Seitenanfang
   


   

Haben Sie Fragen oder Kommentare zu dieser Web-Site? Dann senden Sie eine E-Mail an ZI-webmaster@zikg.eu
© 1997-2004 Zentralinstitut für Kunstgeschichte
Letzte Änderung: 08.12.2010