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Gerhard Wolf, Florenz

Augenflug und Federbild. Renaissance in Europa und Kunst aus der Neuen Welt

Vortrag am 8. März 2006, 19 Uhr s.t.
Vortragsraum 242, II. OG, Meiserstraße 10

Thema des Vortrags ist der künstlerische Austausch zwischen Europa und Mexiko in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts: Während flämische und italienische Druckgraphik in die Neue Welt gelangt, werden erste Werke kolonialer Kunst im mediceischen Florenz und andernorts gesammelt. Die Betrachtung von Federmosaiken, die sich in den Kunst- und Wunderkammern erhalten haben, erlaubt einen faszinierenden Einblick in die Verschränkungen von Kunst und Wissenschaft der Renaissance. Der Vortrag lädt ein zu einer Revision des Verständnisses der Epoche und ihrer Bildkultur.

Prof. Dr. Gerhard Wolf
Gerhard Wolf ist Direktor am Kunsthistorischen Institut in Florenz - Max-Planck-Institut. Seine Forschungsschwerpunkte gelten der Kunst und Bildkultur Italiens von der Spätantike bis in die Frühe Neuzeit im europäischen und mediterranen Kontext.

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Letzte Änderung: 06.02.2007