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Michael F. Zimmermann

Prometheus als Kind. Schöpfung und Medium in der Skulptur von Medardo Rosso zu Constantin Brancusi

Im Rahmen des Masterstudiengangs Historische Kunst- und Bilddiskurse (Elitenetzwerk Bayern)

Vortrag am 17. Januar 2007, 18 Uhr c.t.
Vortragsraum 242, II. OG, Meiserstraße 10

Im Jahre 1911 schuf Brancusi ein Kinderköpfchen zuerst aus Marmor, das er hinterher in Bronze umgoss, die er wie Marmor bearbeitete, auf immer wieder neue Sockel arrangierte und in der Fotografie regelrecht nachschuf. Der Vortrag geht auf die Vorgeschichte des Werkes, insbesondere bei Medardo Rossos Wachsskulpturen, ein und thematisiert Schöpfungsmythen in der Auseinandersetzung mit dem bildhauerischen Medium. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum das Werk „Prometheus“ betitelt ist.

Prof. Dr. Michael F. Zimmermann
Michael F. Zimmermann wurde über Seurat promoviert (1991) und habilitierte sich über das Thema Kunst und illustrierte Presse in Italien (1875-1900). 1985-1990 wiss. Assistent an der FU Berlin und 1990-91 am Kunsthistorischen Institut in Florenz. 1991-2002 Zweiter Direktor am Zentralinstitut für Kunstgeschichte. 2002-2004 Professor an der Université de Lausanne; seither in Eichstätt. Seit 2006 Sprecher des vernetzten Masterstudiengangs Historische Kunst- und Bilddiskurse (Elitenetzwerk Bayern).

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Letzte Änderung: 06.02.2007