![]() |
![]() |
|
|
|
Ulrich PfistererDie Sprachlosigkeit der Antiquare - Humanistisches Zeichnen und die Anfänge archäologischer Dokumentation in der RenaissanceIn Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V. Vortrag am 28. Februar 2007, 19 Uhr s.t. Im Laufe der Renaissance greifen immer mehr Humanisten, Literaten, Höflinge - kurz: alle Arten von 'Dilettanten' - zum Zeichenstift. Die Leitthese des Vortrags erklärt diese Entwicklung aus der 'Sprachlosigkeit' der Gebildeten: Damit ist gemeint, daß dilettantische Zeichnungen offenbar dann verstärkt auftreten, wenn das primär sprachlich vermittelte humanistische Wissen an seine Grenzen gerät und allein das Bildmedium Auswege der Kommunikation zu eröffnen scheint. Detailliert erläutert werden diese Prozesse am Beispiel zweier bislang unpublizierter Handschriften des 15. Jahrhunderts mit Illustrationen, die jeweils eine neue Stufe antiquarisch-archäologischer Dokumentation markieren. Prof. Dr. Ulrich Pfisterer |
|
|
||
|
Haben Sie Fragen oder
Kommentare zu dieser Web-Site? Dann senden Sie eine E-Mail an
ZI-webmaster@zikg.eu
|