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Sylvia Diebner, Rom

Kunst und Imperialismus im Dekor der Stazione Ostiense in Rom

In Kooperation mit dem Institut für Klassische Archäologie der LMU München

Vortrag am Montag, 25. Juni 2007, 18 Uhr c.t.
Vortragsraum 242, II. OG, Meiserstraße 10

1938 wurde zum Hitlerbesuch in Rom ein provisorischer Empfangspavillon an der Stelle des späteren Stadtbahnhofes Roma-Ostiense errichtet. Anhand historischer Photoaufnahmen lässt sich der für dieses Datum geschaffene Dekor rekonstruieren. 1940 wurde der bis heute genutzte Bahnhof eingeweiht und in der 110 m langen Vorhalle ein Mosaikboden verlegt. In zehn großformatigen Bildern werden hier wichtige Eckpunkte der in der Gegenwart gipfelnden römischen Geschichte focussiert. Die Antike wird zur Versinnbildlichung verschiedenster Aspekte bemüht. Unter Hinzunajme des Dekors weiterer, nicht öffentlich zugänglicher Räume werden die Mosaiken auf die Botschaften hin, die einem breiten Publikum vermittelt werden sollten, und deren effektive Lesbarkeit untersucht.

Dr. Sylvia Diebner
Geboren in Berlin, Studium der Klassischen Archäologie, Kunstgeschichte und Alten Geschichte in Berlin, Rom und Göttingen. 1977 Promotion. Seit 1977 mit zahlreichen Unterbrechungen wissenschafltiche Mitarbeiterin am DAI in Rom. Seit 2000 Leitung der dortigen Photothek. Mehrere Publikationen über landstädtische Steindenkmäler. Seit einigen Jahren Beschäftigung mit der Antikenrezeption im italienischen Faschismus.

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Letzte Änderung: 04.04.2007