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Philipp Zitzlsperger, Berlin

Dürers Garderobe. Neue Thesen zu Datierung und Deutung von Dürers Münchener Selbstporträt

Vortrag am 23. Januar 2008, 18 Uhr c.t.
Vortragsraum 242, II. OG, Meiserstraße 10, 80333 München

Die Pelzschaube, die Dürer auf seinem Münchener Selbstporträt trägt, ist in die bisherigen Deutungen nicht einbezogen worden. Als Insignie prägt sie jedoch die Ikonographie entscheidend. Durch die methodische Kombination von Kunstgeschichte und Kostümkunde soll für die Datierung und Deutung des Selbstporträts eine neue Perspektive eingenommen werden.

PD Dr. Philipp Zitzlsperger
Studierte Kunstgeschichte in München und Rom. Mit einer Arbeit zu den Papst- und Herrscherporträts des Gianlorenzo Bernini wurde er 2000 in München promoviert. Seit 2001 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter des von der DFG geförderten Forschungsprojektes „REQUIEM – die römischen Papst- und Kardinalsgrabmäler der Frühen Neuzeit“ am Kunstgeschichtlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin. In seiner Habilitationsschrift beschäftigte er sich mit methodischen Fragen zur Bedeutung des Gewandes für die frühneuzeitliche Kunst.

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Letzte Änderung: 09.01.2008