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Horst Bredekamp, BerlinSprechende Bilder: Abschiedsreden an den NeoplatonismusIn Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V. Vortrag am 17. Dezember 2008, 19 Uhr s.t. Zum festen Bestand der alteuropäischen Kultur gehört die auf Platons Höhlengleichnis zurückgehende Vorstellung, dass Bilder ephemere Schatten seien, die über keine eigene Energiequelle verfügen. Die Gegenthese, dass Bilder nicht spiegeln, sondern agieren, gründet wesentlich auf der Annahme aktiv sprechender Bilder. Die Geschichte dieses Phänomens wie auch die Konsequenzen für den Bildbegriff sollen an Beispielen verschiedener Epochen erörtert werden. Prof. Dr. Horst Bredekamp |
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