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Matthias Weniger, München

Hans Wertinger. Versuch einer Revision

Vortrag im Rahmen des Kolloquiums Hans Wertinger: Hofkünstler der Wittelsbacher am 11. Februar 2009, 18:15 Uhr
Vortragsraum 242, II. OG, Meiserstraße 10, 80333 München

Im Fall Wertingers steht ein relativ umfangreiches Œuvre in verschiedenen Kunstgattungen erstaunlichen Überlieferungslücken gegenüber. Viele Fragen wurden seit langem nicht oder nicht gründlich genug gestellt, nur wenige Tafelbilder sind ausgestellt und angemessen publiziert. Eine im Vorfeld der Landshuter Ausstellung zur Renaissance in Bayern (veranstaltet von der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, ab Mai 2009) vorgenommene Neuuntersuchung der erhaltenen Porträts wirft neues Licht auf die Arbeitsweise des Künstlers und auf die Entstehungsumstände der Werke.. Daneben bedarf aber auch die Zuschreibung von Altarwerken und Glasgemälden an den Künstler einer kritischen Revision.

Dr. Matthias Weniger
Studium der Kunstgeschichte in Berlin, Bonn und Barcelona; 1996 Promotion in Berlin über niederländisch geschulte Maler in spanischen Hofdiensten (Michel Sittow, Juan de Flandes); 1997-2000 Volontariat an den Staatlichen Museen zu Berlin; 2001-2003 Gemäldegalerie Alte Meister Dresden; seit 2003 Referent für Skulptur und Malerei vor 1550 am Bayerischen Nationalmuseum in München; Forschungsschwerpunkte Malerei und Skulptur um 1500 (zuletzt Jan Polack, Hans Leinberger, Hans Klocker) und Sammlungsgeschichte.

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Letzte Änderung: 15.12.2008