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Studienzentrum zur Moderne –
Bibliothek Herzog Franz
Ursula Frohne, Köln
Bild und Gegenbild. Anmerkungen zur visuellen Grammatik des Films bei
Harun Farocki
Vortrag am 15. Dezember 2010, 18 Uhr c.t.
Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10 (vormals
Meiserstraße), 80333 München
Das Nebeneinander zweier bewegter Bilder ist kennzeichnend für die
Arbeiten Harun Farockis seit den frühen 1990er Jahren. „Was kann ein
Bild mit einem anderen gemeinsam haben?“ Diese Frage an sein Material
bildet ein Leitmotiv von Farockis Montage- und Installationsästhetik.
Die Parallelität der Bildebenen entfaltet ein Denken in Bezügen und
Reflexionen über die Wirkungsweisen spezifischer Bildtypen und
Darstellungen. Farockis Methode der visuellen Synchronisierung verfolgt
eine kritische Analysearbeit und bekräftigt gleichermaßen die
diskursiven Möglichkeiten des Bildlichen.
Prof. Dr. Ursula Anna Frohne
Seit 2006 Professorin für Kunstgeschichte an der Universität zu Köln,
Lehrstuhl für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. 1995 bis 2001
Kuratorin am Museum für Neue Kunst | ZKM und Lehrbeauftragte an der
Staatlichen Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe. 2001 Gastprofessur an
der Brown University Providence, R.I.; 2002-2006 Lehrstuhl für Art
History an der International University Bremen. Seit 2007 Leitung des
DFG-Projektes „Reflexionsräume kinematographischer Ästhetik“.
Forschungsschwerpunkte: Kunst der Moderne und Gegenwart,
Künstlergeschichte, Fotografie, Film, Video und elektronische
Bildmedien; Ökonomien der Kunst, Bildtheorien und Kritik der visuellen
Kultur.
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Veranstaltungskalender 2010
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