EDV-Konversion des Sachkatalogs der Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte

Projektbeschreibung

Im Jahre 2007 wurde die (normdatengestützte) Konversion des Sachkataloges (ca. 1 Mio. Einträge) begonnen, mit deren erster Tranche (Personenkarteien: selbständige und unselbständige Publikationen zu Künstlern, Nicht-Künstlern und Porträts, 374.690 Einträge) die Société Jouve, Paris, beauftragt wurde. Diese Daten sind mittlerweile konvertiert und in den kubikat eingespielt worden.

2013 wurden die Ergebnisse der zweiten Tranche der EDV-Konversion des alten Sachkataloges in den kubikat-Katalog sowie die Datenbank des Bibliotheksverbunds Bayern (BVB) eingespielt: Es handelt sich um den topographischen Teil (ca. 152.680 Katalogkarten) sowie die alphabetischen Abschnitte des systematischen Teils des Sachkatalogs (ca. 70.000 Katalogkarten). Die alphabetischen Teile des Sachkataloges betreffen:

  • Personalbibliographien
  • Kunstzeitschriften
  • Orden / Bruderschaften
  • Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts
  • personenbezogene Denkmäler / Grabmäler
  • Darstellungen einzelner Länder und Landschaften in der Malerei
  • Buchmalerei nach Manuskripten
  • Institutionen einschließlich Privatsammlungen
  • Ikonographie: Personen des Alten Testamentes, Heilige, mythologische Personen, Tiere, Pflanzen, Varia

Die weitgehend algorithmenbasierte Operation erfolgte unter Nachnutzung und Fortentwicklung des für die zuvor durchgeführte Konversion der Personenkarteien entwickelten Workflows.

In den kommenden dreieinhalb Jahren wird  der verbleibende Rest des Sachkataloges, i.e. der eigentliche Systematische Teil, konvertiert werden. Im Rahmen dieser Operation wurden die betroffenen 260 Katalogkästen mit etwa 375.000 zu konvertierenden Karten durch die beauftragte Société Jouve in Frankreich eingescannt. Mit dieser dritten Tranche der EDV-Konversion wird die thematische Erschließung eines sehr großen Teils der kunsthistorischen Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für die Nutzung im Internetkontext gesichert.

Gerade durch diese vom Freistaat Bayern getragenen Konversionsmaßnahmen des ZI ist der Fachverbundkatalog www.kubikat.org die weltweit nicht nur größte, sondern künftig auch am besten erschlossene kunsthistorische Bibliotheksdatenbank im Internet. Die Katalogisate und die damit verbundenen thematischen Erschließungen und Dienstleistungen haben für die internetbasierte fachliche Informationsversorgung auch international eine vitale Bedeutung. Sie entstehen zu einem großen Teil auf der Basis der mit DFG-Förderung getätigten Literaturerwerbungen für die seit 1972 im Netzverbund für die Kunstgeschichte gepflegten Sammelschwerpunkte (AKB).

Laufzeit

Seit 2007

Auftragnehmer

Société Jouve, Paris

Finanzierung

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Freistaat Bayern

Information und Kontakt


Projektmitarbeiter ZI

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