EDV-Konversion des Sachkatalogs der Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte

Projektbeschreibung

Im Jahre 2007 wurde die (normdatengestützte) Konversion des von 1950 bis 1996 geführten Sachkataloges (ca. 1 Mio. Einträge) begonnen, der mit wenigen Ausnahmen nur seit 1950 erschienenen Bücher und Aufsätze verzeichnete. Die erste Tranche umfasste die Personenkarteien: selbständige und unselbständige Publikationen zu Künstlern, Nicht-Künstlern und Porträts, 374.690 Einträge.

2013 wurden auch die Ergebnisse der zweiten Tranche der EDV-Konversion des Sachkataloges in den kubikat-Katalog sowie die Datenbank des Bibliotheksverbunds Bayern (BVB) eingespielt: Es handelte sich um den topographischen Teil (ca. 152.680 Katalogkarten) sowie die alphabetischen Abschnitte des systematischen Teils des Sachkatalogs (ca. 70.000 Katalogkarten). Die alphabetischen Teile des Sachkataloges betreffen:

  • Personalbibliographien
  • Kunstzeitschriften
  • Orden / Bruderschaften
  • Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts
  • personenbezogene Denkmäler / Grabmäler
  • Darstellungen einzelner Länder und Landschaften in der Malerei
  • Buchmalerei nach Manuskripten
  • Institutionen einschließlich Privatsammlungen
  • Ikonographie: Personen des Alten Testamentes, Heilige, mythologische Personen, Tiere, Pflanzen, Varia

Die weitgehend algorithmenbasierte Operation erfolgte unter Nachnutzung und Fortentwicklung des für die zuvor durchgeführte Konversion der Personenkarteien entwickelten Workflows.

Für den verbleibenden Rest des Sachkataloges, i.e. den eigentlichen Systematischen Teil, wurde der Anschlussauftrag im Mai 2013 erteilt. Die mit der Sachkatalog-Konversion betraute Firma Jouve konvertierte 260 Katalogkästen mit 299.244 zu berücksichtigenden Karten. Wissenschaftliche Hilfskräfte in der ZI-Bibliothek werden noch bis ins Jahr 2018 hinein mit den Redaktionsarbeiten beschäftigt sein, bevor auch die Einspielung der Ergebnisse dieser letzten Konversionstranche stattfinden kann und die Konversion des gesamten Sachkatalogs damit nach über zehnjähriger Arbeit abgeschlossen wird. Mit dieser dritten Tranche der EDV-Konversion wird die thematische Erschließung eines sehr großen Teils der kunsthistorischen Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für die Nutzung im Internetkontext gesichert.

Gerade durch diese vom Freistaat Bayern getragenen Konversionsmaßnahmen des ZI ist der Fachverbundkatalog www.kubikat.org die weltweit nicht nur größte, sondern künftig auch am besten erschlossene kunsthistorische Bibliotheksdatenbank im Internet. Die Katalogisate und die damit verbundenen thematischen Erschließungen und Dienstleistungen haben für die internetbasierte fachliche Informationsversorgung auch international eine vitale Bedeutung.

Laufzeit

Seit 2007

Auftragnehmer

Société Jouve, Paris

Finanzierung

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Freistaat Bayern

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23.05.2018 14:00 - 16:00
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