Kommentiertes Werkverzeichnis der Möbel und Möbelentwürfe Ludwig Mies van der Rohes

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Projektbeschreibung

Am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München entsteht im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts seit 2011 ein „Kommentiertes Werkverzeichnis der Möbel und Möbelentwürfe Ludwig Mies van der Rohes“.

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Erstellung eines Catalogue raisonné, der sowohl in Buchform, als auch online zur Verfügung stehen wird. Grundlage bildet die systematische Erfassung aller Archivquellen sowie die umfassende werkkritische Dokumentation der erhaltenen Originalmöbel und einzelner exemplarisch ausgewählter Repliken.

Für das Verständnis von Mies van der Rohes Werk ist entscheidend, dass die Innenraumgestaltung einschließlich der Möblierung und Ausstattung einen integralen Bestandteil seines Architekturkonzepts bildete. So wurden die Möbel Mies van der Rohes zumeist nicht als Solitäre konzipiert, sondern verdanken ihre Entstehung in der Regel Bauaufträgen, also konkreten architektonischen Planungen, in denen sie Raumzonen definierten. Neben der Erstellung einer auftragsbezogenen Genealogie und der kunsthistorischen Einordnung der einzelnen Entwürfe gilt das Interesse auch den konstruktions- und materialbedingten Eigenschaften der Möbel.

Die Forschungsergebnisse werden im Werkverzeichnis veröffentlicht und sollen dazu beitragen, Klarheit in das Dickicht von falschen Zuschreibungen und Fehldatierungen zu bringen, das die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von Mies van der Rohes Möbeln bislang beherrscht.

Mit der Verlängerung der Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird das Projekt mit dem Schwerpunkt „Produktion und Rezeption der Stahlrohrmöbel in den dreißiger Jahren. Weiterführende Untersuchungen zum Werkverzeichnis der Möbel und Möbelentwürfe Ludwig Mies van der Rohes“ ab Januar 2015 für weitere zwei Jahre fortgeführt.

Laufzeit

1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2014
1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2016 (2. Projektphase)

Projektleitung

Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Kooperationspartner

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Labor für Archäometrie und Konservierungswissenschaften
Deutsches Museum, München
Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design

Projektpartner

Bergische Universität Wuppertal (bis Dez. 2013)

Förderer

Logo_DFG

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Information und Kontakt

Zentralinstitut für Kunstgeschichte:

Dr. Dipl.-Ing. Rudolf Fischer
E-Mail: r.fischer@zikg.eumvdr@zikg.eu

Prof. Dr. Wolf Tegethoff
E-Mail: w.tegethoff@zikg.eu

Weitere Informationen:

Bitte beachten Sie auch in der rechten Menüleiste die weiteren Hinweise zum Projekt, zum Team sowie zu Veranstaltungen im Rahmen des Projekts.
Unter dem Punkt "Das Projekt" finden Sie zudem einen Erfassungsbogen, über den Sie uns Hinweise auf relevante Stücke oder Ihnen bekanntes Quellenmaterial zukommen lassen können. Wir danken für Ihre Mitarbeit!

Projektmitarbeiter ZI

Weitere Projektmitarbeiter

  • Dr. Thorsten Critzmann, Berlin
  • Prof. Dr.-Ing. Friederike Deuerler, Bergische Universität Wuppertal (Werkstoffwissenschaftlicher Projektpartner, bis Dez. 2013)
  • Dr. Hans Deuerler, Iserlohn (bis Dez. 2013)
  • Bernd Dicke, Fachhochschule Dortmund
  • Prof. Dr. Christoph Krekel, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Labor für Archäometrie und Konservierungswissenschaften
  • Christiane Lange, M.A., Krefeld
  • Prof. Dr. Otakar Máčel, Delft
  • Prof. Dr. Dietrich Neumann, Brown University, Providence, USA
  • Prof. Dr. Marco Pogacnik, Università Iuav di Venezia, Italien
  • Dr. Helmut Reuter, Henry van de Velde-Gesellschaft, Hagen
  • Mathias Winkler, Metallrestaurator, Deutsches Museum, München
  • Dipl.-Rest. Astrid Wollmann, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
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