Bubryák: Rekonstruktion einer Wiener Kunstsammlung des 17. Jahrhunderts

Im Jahre 1669 wurde eine reiche Kunstsammlung dem ungarischen Grafen Paul Esterházy in Wien zum Kauf angeboten, deren Verzeichnis mit Schätzpreisen im Archiv der fürstlichen Familie Esterházy erhalten blieb. Obwohl Paul Esterházy nichts davon gekauft haben mag, und der Verkäufer ließ sich bis heute nicht ermitteln, scheint die Kunstsammlung einer wissenschaftlichen Forschung wert zu sein. Unter den über 200 Kunstwerken findet man natürlich viele Kopien, aber auch bedeutende Originalwerke, u. a. von Hans Baldung Grien, Bartholomäus Spranger, Christoph Paudiss, David Teniers d. J. usw. In der Sammlungsgestaltung zeigt sich eine markante Vorliebe für deutsche Kunst, auffallend stark repräsentiert sind z.B. die rudolfinischen Meister. Neben den Gemälden wurden auch drei wertvolle Kunstkammerstücke beschrieben, von denen eins, eine antike Kaiserkamee (heute in Berlin) bereits identifiziert werden konnte. Dieses sammlungsgeschichtlich extrem vornehme Stück lässt vielleicht darauf schließen, dass der Kunstsammler dem Hochadel entstammte. Das Ziel des Forschungsprojekts ist diese Kunstsammlung zu rekonstruieren und den unbekannten Verkäufer zu identifizieren.

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Workshop Naomi Vogt
14.12.2017 14:00 - 15:00
Vortrag Klaus Heinrich Kohrs
10.01.2018 18:15 - 19:30
Vortrag Salvatore Pisani
17.01.2018 18:15 - 19:30
Vortrag Iris Lauterbach
24.01.2018 18:15 - 19:30
Vortrag Barbara Vinken
31.01.2018 18:15 - 19:30
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