Thum: Zukunftsbilder. Göttliche Vorsehung und menschlicher Einblick

Projektbeschreibung

Das göttliche Privileg der Zukunftsschau, die Divina Providentia oder Providentia Dei (Göttliche Vorsehung), zählt zu den wesentlichen Paradigmen des christlichen Abendlandes. Auch in der Bildwelt hat diese Idee deutliche Spuren hinterlassen, von der Buchmalerei des Mittelalters und dem spätmittelalterlichen Tafelbild über die Renaissanceallegorie bis hin zur barocken Vorsehungs-Personifikation und dem bald überaus populären Bildzeichen vom „Auge Gottes“.

Die Untersuchung behandelt dieses Themenfeld erstmalig und verfolgt das Ziel einer Klärung von Ikonographie und Funktionsgeschichte der Divina Providentia, ihrer historischen und bildlichen Bezugssysteme und ihres Verhältnisses zur Naturdarstellung. Die Betrachtung erfolgt dabei in enger Verzahnung mit der ambivalent beurteilten Bild- und Dingwelt menschlicher Einblicksversuche durch Divination und Mantik, vertreten von „genrehaften“ Szenen mit Hellsehern und Wahrsagern, Einzelsymbolen und Divinationsobjekten.

Argumentationssysteme „ex negativo“ korrelieren hier mit einer vielgestaltigen und vielschichtigen Propagierung des christlichen Vorsehungsplans.

Projektmitarbeiter ZI

Subnavigation

Navigation

Veranstaltungen

Vergabe Wolfgang-Ratjen-Preis 2017
24.05.2017 18:15 - 18:20
Vortrag Stephanie Buck
24.05.2017 18:20 - 20:00
Current Research. Lektüreseminar am ZI mit Isabelle Graw
31.05.2017 14:15 - 15:45
Workshop Marlen Schneider
07.06.2017 14:00 - 15:30
Workshop Andreas Putz
08.06.2017 14:00 - 15:30
mehr ...

Kalender

Kalenderübersicht

zum ZI-Kalender