Das Parteizentrum der NSDAP in München

Ulrike Grammbitter und Iris Lauterbach:

Das Parteizentrum der NSDAP in München

München, Berlin: Deutscher Kunstverlag 2009 (zweite, aktualisierte Auflage: 2015)

ISBN: 978-3-422-02153-2

kubikat

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Mit einem Beitrag von Klaus Bäumler, herausgegeben vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte.

Das Parteizentrum der NSDAP am Königsplatz war das erste repräsentative Bauprojekt der Nationalsozialisten in Deutschland. Nach Plänen von Paul Ludwig Troost entstand bis 1937 ein monumentales Forum der Bürokratie und des Kults. Der klassizistische Königsplatz wurde zum Kultort für die in zwei „Ehrentempeln“ beigesetzten „Märtyrer der Bewegung“ und zur Kulisse für die Massenaufmärsche der NSDAP. Während im „Verwaltungsbau“ unter der Leitung des Reichsschatzmeisters das Parteivermögen kontrolliert und die Kartei der über sieben Millionen Parteimitglieder geführt wurde, diente der „Führerbau“ Adolf Hitler und seinem Stellvertreter als repräsentativer Amtssitz. Hier wurde am 30. September 1938 das Münchner Abkommen unterzeichnet. 1945 richtete die amerikanische Militärregierung in den ehemaligen Parteibauten den Central Art Collecting Point ein. Von hier aus wurden Werke der nationalsozialistischen Beutekunst an die rechtmäßigen Eigentümer in ganz Europa restituiert. Seit 1947 hat das Zentralinstitut für Kunstgeschichte seinen Sitz im ehemaligen „Verwaltungsbau der NSDAP“.

96 Seiten mit 60 Farb- und Schwarzweißabbildungen (DKV-Edition), € 8,00 (im Buchhandel und an der Pforte des ZI erhältlich).

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