Zwischen Deutscher Kunst und internationaler Modernität. Formen der Künstlerausbildung 1918 bis 1968

Wolfgang Ruppert und Christian Fuhrmeister:

Zwischen Deutscher Kunst und internationaler Modernität. Formen der Künstlerausbildung 1918 bis 1968

Weimar: VDG 2007

ISBN: 978-3-89739-583-1

kubikat

Der Band geht auf eine wissenschaftliche Fachtagung zurück, die am 10. und 11. November 2006 am Zentralinstitut für Kunstgeschichte stattfand. Die Tagung wurde veranstaltet von der Universität der Künste Berlin und dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte in Zusammenarbeit mit der Akademie der Bildenden Künste München und der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Wie wird ein Künstler zum Künstler? Welche Art von Kunst, welche Vorstellungen vom Künstlerhabitus wurden und werden in Kunsthochschulen gelehrt? In Deutschland war die Zeit von 1918 bis 1968 von einer extremen Spannung zwischen dem deutschnationalen Paradigma der "deutschen Kunst" und der internationalen Modernität geprägt. Es hing wesentlich von den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab, welche Entwicklungen sich in den Kunsthochschulen jeweils durchsetzen konnten: die Unterschiede zwischen der Münchner Akademie der bildenden Künste und dem Bauhaus, der Düsseldorfer Kunstakademie und der Leipziger Hochschule für Graphik und Buchkunst, nicht zuletzt aber der Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland zeigen dies. In der Gegenwart findet erneut eine Debatte über Reformen in den Kunsthochschulen statt (Bachelor/ Master-Studiengänge sind ein unmittelbarer Anstoß dafür). Die Beschäftigung mit den Kontroversen und den dahinter stehenden Mentalitäten, gerade im Zeitraum von 1918 bis 1968, ist eine Voraussetzung, um längerfristige Entwicklungen erkennen und das Urteilsvermögen für die Gegenwart schärfen zu können.

260 Seiten mit 42 Abbildungen, € 29,80 (im Buchhandel erhältlich).

Subnavigation

Navigation