Kunstgeschichte in München 1947. Institutionen und Personen im Wiederaufbau

Iris Lauterbach (Hrsg.):

Kunstgeschichte in München 1947. Institutionen und Personen im Wiederaufbau

München: Zentralinstitut für Kunstgeschichte 2010 (Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München, XXII)

ISBN: 978-3-9806071-4-8

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Die historische Situation des Jahres 1947 wird oft mit den Begriffen der institutionellen und personellen „Brüche und Kontinuitäten“ gekennzeichnet: eine Zeit des Rückgriffs und des Anknüpfens an die Jahre vor 1933 ebenso wie, in vielen Fällen, an die Zeit des Nationalsozialismus einerseits, des Umbruchs und des Neubeginns andererseits. Zwei Jahre nach Ende des Krieges lagen die Städte in Ruinen, doch wurden in vielerlei Hinsicht die Weichen für den „Wiederaufbau“ gestellt. Im Jahr 1947 nahm das Zentralinstitut für Kunstgeschichte seine Tätigkeit auf, ein unter ungewöhnlichen Umständen neu gegründetes kunsthistorisches Forschungsinstitut. Der vorliegende Band stellt das Zusammenspiel der staatlichen ebenso wie städtischen kunstgeschichtlichen Einrichtungen Münchens in den Jahren nach dem Krieg dar, greift aber in vielen Fällen weit zurück. Die älteren Institutionen ebenso wie das junge Zentralinstitut für Kunstgeschichte hatten in der spezifischen historischen Konstellation der Nachkriegsjahre ihren Weg zu finden. Gemeinsame Aufgaben waren die Entnazifizierung sowie der architektonische, strukturelle und personelle „Wiederaufbau“.

Der Band geht auf eine Tagung zurück, die am 23. November 2007 aus Anlass des 60jährigen Bestehens des Zentralinstituts für Kunstgeschichte stattfand.

Mit Beiträgen von:
Andreas Burmester, Johannes Erichsen, Christian Fuhrmeister, Ulrike Grammbitter, Johannes Hallinger, Birgit Jooss, Michael Koch, Iris Lauterbach, Monika Melters, Irene Netta, Martin Schawe, Wolfgang Till, Susanne Wagini.

176 Seiten mit 104 Schwarzweißabbildungen, € 18,00 (zzgl. Porto; im ZI erhältlich).

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