Vortrag Stefan Schweizer

Termindetails

Wann

21.02.2007
von 18:15 bis 20:15

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Als Hitler Barbarossa traf: Die historischen Festzüge zum Tag der Deutschen Kunst in München

Zwischen 1933 und 1939 veranstaltete die NSDAP-Gauleitung München anläßlich des Tags der Deutschen Kunst vier aufwendig gestaltete historische Festzüge. In einem staatsrepräsentativen Festakt wurden dabei jeweils die rassisch-völkischen Deutungsansprüche des Regimes gegenüber dem Kanon ›deutscher‹ Kunst geltend gemacht. Mit Blick auf die Festzugsinhalte stellt der Vortrag Beziehungen zwischen populären und akademischen Geschichts- und Kunstgeschichtsvorstellungen in der NS-Zeit her und fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen einer Ideologisierung von Kunstgeschichte.

JP Dr. Stefan Schweizer
Studium der Kunstgeschichte, Soziologie und Geschichte in Kassel, Göttingen, Verona; M.A. 1997, 1998-2000 Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung; Promotion 2001; 2001-2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen, seit WS 2005 Jun.-Prof. am Seminar für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

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