Vortrag Klaus Niehr

Termindetails

Wann

21.05.2008
von 18:15 bis 20:15

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Dürers Bild der „Sieben Schmerzen Mariens“ und die Bedeutung der retrospektiven Form

Auf der Grundlage einer Bestimmung von Bildtypus und ikonographischer Spezifik sollen die charakteristischen Eigenheiten für das prominente Stück aus dem Frühwerk Dürers herausgearbeitet werden. Dabei wird sich zeigen, dass die Verschmelzung einer bewusst gewählten Retrospektivität mit der Aufnahme eines im späten 15. Jahrhundert aktuellen Bildthemas zu einem Kunstwerk führen, welches gerade für den sächsischen Kurfürsten und seine Wittenberger Schlosskirche besondere Aussagekraft entfaltet.

Prof. Dr. Klaus Niehr
Geb. 1955. Promotion mit einer Arbeit über Skulptur des 13. Jahrhunderts 1987. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin 1987-1992. Gastprofessur an der Humboldt-Universität Berlin und an der Hochschule der Künste Berlin 1993-94. Habilitation 1996. Hochschuldozentur in Marburg ab 1997. Professur in Osnabrück ab 2004. Forschungsschwerpunkte Architektur und Bildkünste des Mittelalters und der Frühen Neuzeit; Geschichte der Kunstgeschichte, 18.-20. Jahrhundert.

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