Vortrag Veronica Biermann

Termindetails

Wann

22.10.2008
von 18:15 bis 20:15

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Von der Kunst, seine Sakralität zu behaupten: Abdankung und Konversion Königin Christinas von Schweden

Zwei zentrale Ereignisse im Leben der schwedischen Königin Christina gelten in der historischen Forschung bis heute als zwar unmittelbar miteinander verwobene, doch kaum nachvollziehbare Entscheidungen einer auf dem Höhepunkt ihrer Macht stehenden Monarchin: ihre Abdankung im Sommer 1654 und ihre Konversion im Winter 1655. Ausgehend von der Frage, welche Bedeutung diese Königin ihrer Sakralität beimaß und welche Mittel sie einsetzte, um sie vor Gefährdung zu bewahren und gleichzeitig trotz Gefährdung offensiv darzustellen, soll über einen kunsthistorisch geprägten Blick eine neue Perspektive auf diese ungewöhnliche Frau ermöglicht werden.

PD Dr. Veronica Biermann
studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Mittlere und Neuere Geschichte an den Universitäten Mainz und München sowie an der Freien und an der Technischen Universität Berlin. Mit einer Arbeit über Leon Battista Albertis Traktat De re aedificatoria und den Begriff ornamentum wurde sie an der TU Berlin promoviert, danach war sie Forschungsstipendiatin der MPG an der Bibltiotheca Hertziana in Rom, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Census an der Humboldt Universität zu Berlin und wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Technischen Universität München. 2008 habilitierte sie sich an der Architekturfakultät der TUM mit einer Arbeit über Christina von Schweden und die Repräsentationsstrategien einer abgedankten Königin. Seit 2008 lehrt sie als Privatdozentin an der TU Berlin.

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