Vortrag Christina Strunck

Termindetails

Wann

02.03.2011
von 18:15 bis 20:15

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Freiräume. Geschlechterdiskurs und Kulturtransfer zwischen Florenz, Frankreich und Lothringen (1589-1636)

Im Zentrum des Vortrags steht die am französischen Königshof erzogene Christine von Lothringen, die 1589 mit Großherzog Ferdinando I. de’ Medici verheiratet wurde. In den fast fünfzig Jahren, die sie in der Toskana verbrachte, entfaltete sie vielfältige politische und kulturelle Initiativen und war eine zentrale Vermittlerin im Kulturtransfer zwischen Florenz, Frankreich und Lothringen. Ausgewählte Fallbeispiele sollen einen Einblick in das breite Spektrum der trilateralen Transferprozesse geben.

Dr. Christina Strunck
Studium in Mainz, Cambridge und Berlin. 1999-2001 Dozentin an der University of York, 2002-2006 wissenschaftliche Assistentin an der Bibliotheca Hertziana in Rom, 2007/2008 Rush H. Kress Fellow an der Villa I Tatti (The Harvard University Center for Italian Renaissance Studies) in Florenz, seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Philipps-Universität Marburg. Dissertation „Berninis unbekanntes Meisterwerk. Die Galleria Colonna und die Kunstpatronage des römischen Uradels“ (München: Hirmer 2007).

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