Vortrag Olaf Peters

Termindetails

Wann

05.10.2011
von 18:15 bis 20:15

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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'Deutsche' und 'Entartete' Kunst: Die Kunstpolitik des Nationalsozialismus

Der Vortrag stellt die generellen Entwicklungstendenzen, Weichenstellungen und Konflikte der nationalsozialistischen Kunstpolitik von ihren Anfängen bis zum sog. 'Entscheidungsjahr' 1937 dar. Die Komplementarität von sog. 'deutscher' und sog. 'entarteter' Kunst wird dabei im Zentrum stehen, wobei vor allem die Konflikte und Spannungen innerhalb des Regimes herausgearbeitet werden sollen. So wird die scheinbare Gradlinigkeit der tatsächlich komplexen und z.T. widersprüchlichen Entwicklung bis zu den propagandistisch ausgeschlachteten Ausstellungen in München 1937 hinterfragt.

Prof. Dr. Olaf Peters
Studium der Kunstgeschichte, Neue Geschichte und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum, 1992 Magister, 1996 Promotion in Bochum bei Monika Steinhauser und Hans Mommsen, 1998-2006 Assistent und Oberassistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn, 2002/03 Member des Institute for Advanced Strudy, Princeton/NJ, 2004 Habilitation in Bonn (publiziert als: Vom schwarzen Seiltänzer. Max Beckmann zwischen Weimarer Republik und Exil, Berlin: Reimer 2005), seit 2006 Professor für Neueste Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, zuletzt Kurator der Otto Dix-Ausstellung in der Neuen Galerie New York und dem Musée des Beaux-arts in Montreal 2010/11 (Kat. Otto Dix, New York 2010, München u.a.: Prestel 2010)

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