Vortrag Martina Sitt

Termindetails

Wann

26.06.2013
von 18:15 bis 20:15

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Sammellust und Forscherdrang im Kassel des 18. Jahrhunderts. Bergparkbesuche als Anlass einer Ästhetisierung des Wissens

Der Bergpark Kassel bot für Forscher im späten 18. Jahrhundert die Möglichkeit, die Natur genauer zu erforschen. Wissenschaftler untersuchten die Fundstücke, wobei das „Collegium Carolinum“ in Kassel (1709-85) den Raum zum Forschen und Kommunizieren bot. Als Sammlungsobjekte wurden die Fundstücke anschließend präsentiert, publiziert und inszeniert. Dieser Wissensweg kann anhand faszinierender zeitgenössischer Berichte nachvollzogen werden.

Prof. Dr. Martina Sitt
Studium der Kunstgeschichte, Geschichte, Komparatistik, Philosophie und Wirtschaftswissenschaft in Bonn und Wien, Promotion 1992 in Freiburg. Forschungsprojekte an der Residenzgalerie Salzburg, am Kunsthistorischen Museum in Wien sowie am Institut für Kunstgeschichte der Technischen Universität Wien zur niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. 1992-1999 Leiterin der Gemäldegalerie (Malerei des 15. bis 19. Jahrhunderts) am Kunstmuseum Düsseldorf und Lehrbeauftragte an der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf. 2000-2010 zuständig für die Galerie Alter Meister (Malerei vom Spätmittelalter bis 1800) und Stellvertreterin des Direktors der Hamburger Kunsthalle. Habilitation 2001. Regelmäßige Lehr-Tätigkeiten als Privatdozentin u. a. an den Universitäten Düsseldorf, Hamburg, Lüneburg, Budapest, Rom, Smith College Northampton (Mass.) und Wien. Seit 2010 Professorin für allgemeine Kunstgeschichte an der Universität Kassel.

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