Festvortrag Katharina Krause

Termindetails

Wann

14.05.2014
von 18:30 bis 20:00

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Wiederholung und Variation in Zeichenbüchern und Zeichenschulen des 18. Jahrhunderts: Das Ornament

Anlässlich der Verleihung des Wolfgang-Ratjen-Preises 2014

 

Der Ausbildung im Zeichnen kommt im langdauernden Abgrenzungsprozess zwischen Kunst und Handwerk eine große Rolle zu. Das Interesse der Forschung galt daher insbesondere der Anleitung für das Zeichnen der menschlichen Figur, das seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts den Großteil der Übungsmaterialien in gedruckten Zeichenbüchern darstellt.

Der Vortrag befasst sich statt dessen mit den Versuchen, für das Handwerk Zeichenbücher bereitzustellen, die dem Schulungsbedarf nach hochwertigen, aktuellen Entwürfen in den verschiedensten Gewerken entsprechen sollten. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der exakten Wiederholung von Motiven in der Zeichenausbildung sowie der Entwicklung von variierender Erfindung in der Kunstproduktion des 18. Jahrhunderts. Die Beispiele stammen aus Nürnberg, Augsburg, Paris und London.

Prof. Dr. Katharina Krause
Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte in Marburg, München und Paris. Nach Stationen in Freiburg, Bonn und Wien seit 1996 Professorin für Kunstgeschichte an der Philipps-Universität Marburg. Seit 2010 Präsidentin der Universität.
Forschungsschwerpunkte: Französische Kunst und Architektur und ihre Wirkung in den deutschsprachigen Ländern im 17. und 18. Jahrhundert; Bildkünste in Süddeutschland um 1500, Bild und Text in der kunsthistorischen Fachliteratur.

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