Vortrag Hans Christian Hönes

Termindetails

Wann

15.01.2014
von 18:15 bis 20:15

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Das Nachleben der Bilder und die Ironie des Todes: D'Hancarville versus Winckelmann

Winckelmanns historistisches Modell der Kunstgeschichte blieb im späten 18. Jahrhundert nicht unwidersprochen. Vielmehr existierten auch Geschichtsentwürfe, die (um mit Warburg zu sprechen) ein „Nachleben“ der Bildwelten der ältesten Zeiten postulierten. Der Vortrag behandelt den französischen Antiquar Pierre Hugues, gen. d'Hancarville, bekannt für seine großformatige Publikation der Vasensammlung William Hamiltons. D’Hancarville entwarf mit spekulativen Theorien über den Ursprung der Kunst eine wahre „Gegengeschichte“ zu Winckelmann, die dessen Geschichtsmodell polemisch unterläuft.

Dr. des. Hans Christian Hönes
Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten Würzburg und München. M.A. 2010 mit einer Arbeit über Heinrich Wölfflin, Promotion 2013 über den englischen Antiquarismus um 1800. Zur Zeit Projektmitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der LMU im Rahmen der Aby Warburg Studienausgabe, Herausgeber des vierten Bandes der Gesammelten Schriften Warburgs („Fragmente zur Ausdruckskunde“, zusammen mit Ulrich Pfisterer).

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