Vortrag Magdalena Droste

Termindetails

Wann

11.06.2014
von 18:15 bis 20:00

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Ambitionen und Ambivalenzen. Oskar Schlemmer 1933/1934

Reihe „Forschungen zu Mies van der Rohe und seiner Zeit“

 

Als die Breslauer Akademie im Jahre 1932 abgewickelt wurde, gelangte der Maler und frühere Bauhausmeister Oskar Schlemmer durch Bruno Pauls Engagement an die Berliner Vereinigten Staatsschulen, wo sein befristeter Vertrag bis 1934 laufen sollte. In dieser prekären beruflichen Situation erlebte Schlemmer 1933 die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, im April 1933 kam es zu hochschulinternen Angriffen gegen ihn und bald zu seiner Entlassung.

Der Vortrag untersucht, wie Schlemmer agierte und argumentierte, um in dem neuen, noch offenen kulturpolitischen Machtgefüge wahrgenommen zu werden. Er versuchte sich an neue Diskurse um „deutsche Kunst“ anzuschließen und seine Sichtbarkeit im Museumsbereich zu sichern, scheiterte aber schließlich.

Prof. Dr. Magdalena Droste
geb. 1948, ist seit 1997 Lehrstuhlinhaberin für Kunstgeschichte an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. 1980-1997 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bauhaus-Archiv Berlin. Sie ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen zum Bauhaus und zur Geschichte des Designs im 19. und 20. Jahrhundert, u.a. Bauhaus, 1919 – 1933. Reform und Avantgarde (2006), Das Bauhaus webt. Die Textilwerkstatt am Bauhaus (Herausgeberin, 1998).

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