Vortrag Regine Prange

Termindetails

Wann

04.03.2015
von 18:15 bis 20:15

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Die Wiedergeburt des disegno aus dem Geist des Ornaments. Kritische Anmerkungen zu Niklas Luhmanns Kunsttheorie

Mit Vasaris Einführung des disegno-Begriffs als Bezeichnung für die sowohl ideell-kreative wie technische Qualität der Kunst ging die Abwertung des Ornaments zum bloßen Supplement einher. Niklas Luhmann hat in seiner systemtheoretischen Deutung der Kunst postuliert , dass diese „Herr/Knecht-Metaphorik“ schon im 18. Jahrhundert ihre Plausibilität eingebüßt und – im Kontext einer Abwendung vom Prinzip der imitatio – einer  Emanzipation des Ornaments als genuinem Formprinzip Platz gemacht habe, kulminierend in der Abstraktion um 1900.

Prof. Dr. Regine Prange
hat seit 2001  den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kunstgeschichte, Kunst- und Medientheorie an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. inne. Ihre Forschungsfelder umfassen die Geschichte moderner, insbesondere abstrakter Kunst, Theorie und Geschichte der Disziplin Kunstgeschichte sowie die Ästhetik des Spielfilms.

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