Current Research. Lektüreseminar am ZI mit Damian Dombrowski

Termindetails

Wann

07.12.2016
von 14:15 bis 15:45

Art

Lektüreseminar

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Current Research. Lektüreseminar am Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Damian Dombrowski, Würzburg

A Taste for the Tactile: Sculpted Altarpieces in Naples, c. 1500–1600

Das Lektüreseminar diskutiert jüngst publizierte Arbeiten oder aber weitgehend abgeschlossene Manuskripte. Die Texte werden vier Wochen im Voraus an die TeilnehmerInnen verschickt und dann gemeinsam mit den AutorInnen diskutiert.

Interessenten melden sich bitte für die Seminarsitzungen mit dem Stichwort "SEMINAR" an unter:

 

Prof. Dr. Damian Dombrowski, Würzburg
Damian Dombrowski, geb. 1966, ist Direktor der Neueren Abteilung des Martin von Wagner Museums der Universität Würzburg und Professor für Kunstgeschichte am Würzburger Institut für Kunstgeschichte. Studium der Fächer Kunstgeschichte, Romanistik und Politikwissenschaft in Würzburg und Münster. Während des Studiums Redakteurstätigkeit bei Radio Vatikan in Rom, danach freie Mitarbeit bei der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der „Süddeutschen Zeitung“. Promotion 1996 mit einer Monographie über den römisch-neapolitanischen Barockbildhauer Giuliano Finelli (ausgezeichnet mit dem Hans-Janssen-Preis für Europäische Kunstgeschichte 2000).
1997/98 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden, 1998–2004 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Kunstgeschichte der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Habilitation 2004; 2005–2008 Oberassistent am Würzburger Institut für Kunstgeschichte. 2008 Rudolf-Wittkower-Gastprofessor an der Bibliotheca Hertziana in Rom; 2008/09 member am Institute for Advanced Study in Princeton, New Jersey. 2009–2013 Vertretung einer Professur am Würzburger Institut für Kunstgeschichte, 2013–2014 interimistischer Inhaber des Lehrstuhls. Seit Oktober 2014 leitet er das Martin von Wagner Museum (Gemäldegalerie und Graphische Sammlung) und vertritt am Institut für Kunstgeschichte weiterhin das Lehrgebiet „Bildkünste der Frühen Neuzeit“. Forschungen und Publikationen über: karolingische Buchmalerei; spätmittelalterliche Grabkunst; Malerei und Kunstheorie der Florentiner Frührenaissance; bildende Kunst, Architektur und Städtebau der Renaissance in Deutschland, insbesondere unter den Kurfürsten von Sachsen; Barockplastik in Rom, Neapel und Spanien, insbesondere Bernini; spanische und neapolitanische Barockmalerei, insbesondere Ribera; Giovanni Battista Tiepolo; Paul Cézanne; italienische Malerei des 20. Jhs., insbesondere De Chirico; Abstrakter Expressionismus. Weitere Themen: die barocke Porträtbüste; Legitimation durch Fiktion; historische Reiseführer als kunsthistorische Quellen. Autor von: Giuliano Finelli: Bildhauer zwischen Neapel und Rom, Frankfurt a. M.: Peter Lang, 1997; Dal trionfo all’amore: Il mutevole pensiero artistico di Gianlorenzo Bernini nella decorazione del nuovo San Pietro, Rom: Nuova Argos, 2003; Die religiösen Gemälde Sandro Botticelli. Malerei als pia philosophia, München/Berlin: DKV, 2010; Botticelli: Ein Maler der Renaissance über Gott, die Welt und sich selbst, Berlin: Wagenbach, 2010. Herausgeber von: Zwischen den Welten,Weimar: VDG, 2001; Architektur und Figur: Das Zusammenspiel der Künste, München/Berlin: DKV 2007 (mit Nicole Riegel-Satzinger); Kunst auf der Suche nach der Nation: Das Problem der Identität in der italienischen Malerei, Skulptur und Architektur vom Risorgimento bis zum Faschismus, Berlin: Lukas Verlag, 2013; Armin Reumann. Bilder vom Krieg, 1914–1918, Ausstellungskatalog Würzburg 2014/15, München/ Berlin: DKV, 2014; Augen & Blicke. Das Sehen in der Kunst von Alt-Ägypten bis zur Moderne, Ausstellungskatalog Würzburg 2015/16, Würzburg 2015 (mit Jochen Griesbach). Autor des Kommentars zu: Giorgio Vasari: Das Leben des Sandro Botticelli, Berlin: Wagenbach, 2010. Zu seinen aktuellen Projekte zählen eine Gesamtdarstellung der amerikanischen Malerei von 1660 bis 1960 (Manuskript abgeschlossen) sowie die umfassende Ausstellung „Julius Echter Patron der Künste. Konturen eines Fürsten und Bischofs der Renaissance“.

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