Vortrag Christiane Brosius

Termindetails

Wann

20.01.2016
von 18:15 bis 20:00

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Kunst im öffentlichen Raum: Eine Perspektive aus und auf Neu Delhi

Im Rahmen der Vortragsreihe "Bilderwissenschaften und Kunstgeschichte"

Dieser Vortrag widmet sich der Frage nach der Rolle, die zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum einer indischen ‘Global City’ wie Neu Delhi im Hinblick auf Kunstaktivismus und Urbanisierungsprozesse spielen kann. Einerseits werde ich dem Verständnis von ‘public art’ in Indien nachgehen, und wie sich diese Kunstinitiativen im Kontext von Galerie und Museum verorten lassen. Andererseits werde ich Reibungspunkte und Diskursfelder aufzeigen, die die Positionierung ausgewählter Kunstwerke im städtischen Raum hinsichtlich Partizipation, sozialer Ungleichheit und Globalisierung betreffen. Das Fallbeispiel für diese Auseinandersetzung, die Ansätze aus Visueller Ethnologie und Stadtgeographie verbindet, ist das bisher größte Festival von Kunst im öffentlichen Raum in Indien, 48°C Public.Art.Ecology (2008).

Prof. Dr. Christiane Brosius
Christiane Brosius ist Professorin für Visuelle und Medienethnologie am Heidelberg Centre for Transcultural Studies und forscht dort gegenwärtig über Kunstevents in Delhi und Kathmandu. Sie leitet ein HERA-Projekt über Stadt und Gender in Indien und China und ist Mitbegründerin von  Tasveer Ghar/House of Pictures: A Digital Network of South Asian Popular Visual Culture (www.tasveerghar.net). Brosius hat ferner über die indische Mittelklasse und über Jugendkultur und Medialität gearbeitet. 

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