Vortrag Margit Kern

Termindetails

Wann

30.11.2016
von 18:15 bis 20:00

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Hieroglyphen des Glaubens. Missionare als Akteure in transkulturellen Aushandlungsprozessen und die Bildtheorien der Mission in Neuspanien (Mexiko)

Im Rahmen der Vortragsreihe "Global Arts in the Early Modern World. Kunstgeschichte der Welt 1300-1800"


Global Arts in the Early Modern World


Der Vortrag analysiert die Bildproduktion der Mission in Neuspanien, dem heutigen Mexiko, und geht der Frage nach, welche Rolle Gemälde und Skulpturen in Übersetzungsprozessen des 16. Jahrhunderts spielen konnten. Dabei soll vor allem diskutiert werden, wie die Produkte dieser Verflechtungen konkret zu analysieren sind. In ihrem Umgang mit fremden visuellen Kulturen entwickelten die Missionare spezifische Bildtheorien, die in Rom teilweise bis ins frühe 19. Jahrhundert ihre Gültigkeit behielten. 



Prof. Margit Kern

Margit Kern lehrt seit 2012 als Professorin für Kunstgeschichte am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg. In ihren Forschungen beschäftigt sie sich vor allem mit Neusemantisierungen und transkulturellen Aushandlungsprozessen in der religiösen Kunst der Frühen Neuzeit. 2006 gründete sie die Arbeitsgruppe "Spanische und iberoamerikanische Kunstgeschichte". Ihre Habilitation trägt den Titel "Transkulturelle Imaginationen des Opfers in der Frühen Neuzeit. Übersetzungsprozesse zwischen Mexiko und Europa" (Deutscher Kunstverlag, 2013).

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