Vortrag Martin Gaier

Termindetails

Wann

12.10.2016
von 18:15 bis 20:00

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Die Mühen des Tizian. Zum Künstlerselbstverständnis in Venedig

Warum gab es in Venedig, einer der großen Kunstmetropolen Italiens, bis ins 18. Jahrhundert keine Künstlerakademie? Der Vortrag will am Beispiel Tizians und anderer Künstler zeigen, welche Gründe es hierfür geben könnte. Fragen nach der Zunftgebundenheit der Maler und der Handwerksbezogenheit ihrer Arbeitsweise, nach den Ursprüngen der „Maniera Veneziana“ und deren Glorifizierung im venezianischen Cinque- und Seicento werden dabei im Zentrum stehen.

PD Dr. Martin Gaier
ist Privatdozent am Kunsthistorischen Seminar der Universität Basel und Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Musikwissenschaft in Tübingen, Rom und Berlin. Promotion im Fach Kunstgeschichte 1999 (TU Berlin), Habilitation 2010 (Universität Basel). Forschungsschwerpunkte: Architektur- und Kunstgeschichte der Neuzeit in Italien, insbes. Venedig; Wissenschaftsgeschichte und Italienforschung im 19. Jahrhundert. Jüngste Buchpublikation: Heinrich Ludwig und die ›ästhetischen Ketzer‹. Kulturpolitik, Kulturkritik und Wissenschaftsverständnis bei den Deutsch-Römern, Köln 2013. Gegenwärtiges Buchprojekt zum Kunst- und Architekturdiskurs im frühneuzeitlichen Venedig.

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