Tagung: Bildnis – Memoria – Repräsentation

Termindetails

Wann

26.10.2018 um 00:00 bis
28.10.2018 um 00:00

Art

Sonstiges

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Str. 10, München, Vortragssaal 242, II. OG

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Beiträge zur Erinnerungskultur im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Im Anschluss an die 2009 und 2012 veranstalteten Tagungen Original – Kopie – Zitat             (Informatoienn zu dem dazu erschienenen Tagungsband finden Sie hier )  und
Dialog – Transfer – Konflikt (Informationen zu dem dazu erschienenen Tagungsband finden Sie hier) soll ein weiteres Kolloquium die Entstehungsbedingungen von Kunstwerken verschiedener Gattungen, ihre Funktionen sowie ihr Nachleben beleuchten. Wiederum ist daran gedacht, Vertreter verschiedener Tätigkeitsfelder zu vereinen und Fallstudien unter einer übergreifenden Fragestellung zu präsentieren.
Im Vordergrund der Kolloquiumsbeiträge sollen bildliche Darstellungen stehen, denen ein
bestimmter Memorialwert zukommt (Stifterbildnisse, Grabmäler, Denkmäler u.a.), doch
können auch autonome Porträts Berücksichtigung finden. Zu beachten ist, ob dieses Bemühen um die Memoria zu Lebzeiten erfolgte, sei es durch die Bestellung von Bildnissen oder durch testamentarische Verfügungen, oder ob sie von den Nachgeborenen betrieben wurde, etwa Familienmitgliedern oder Nachfolgern im Amt . Das beinhaltet Fragen der bildlichen Legitimation, sei diese nun berechtigt, erhofft oder nur angemaßt. Im weiteren Sinn geht es damit auch um das Verhältnis zur Überlieferung, um den Rückgriff auf bestehende Bildformeln oder die Begründung neuer Traditionslinien. Besonderes Augenmerk soll dem Verhältnis von Bild und Text in den verschiedenen Gattungen gelten.