Vortragsreihe/Teil 1: Villa Adriana: Die kaiserliche Residenz und ihre Rezeption

Termindetails

Wann

21.03.2018
von 17:30 bis 20:00

Art

Sonstiges

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Str. 10, München, Vortragssaal 242, II. OG

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 Villa_Hadriana_Poster

 

Diese zwei unter diesem Titel gefassten Vorträge sind der Beginn einer bis 2020 ausgelegten, semesterübergreifenden Vortragsreihe. Die Auswahl der Vortragenden entwickelt sich anhand der fortschreitenden Forschung des DFG-Projekts "Mikrokosmos Villa Adriana. Ein künstlerischer Interaktionsraum im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts."

 

PROGRAMM
21. März 2018

Das Programm als Druckversion finden Sie [hier]

17:30 Uhr

Cristina Ruggero, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München               

Einführung: DFG- Projekt „Mikrokosmos Villa Hadriana. Ein ›künstlerischer Interaktionsraum‹ im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts”

 

17:45 Uhr

Andrea Bruciati, Tivoli      

Uno e trino: le villae. Dall’antica Roma repubblicana alla più stretta contemporaneità: tre aree monumentali si misurano con una gestione unica (Vortrag auf Italienisch)

 

Von dem antiken republikanischen Rom bis zur jüngsten zeitgenössischen Moderne: Drei monumentale Anlagen – darunter zwei Unesco-Weltkulturerbe-Stätten – setzen sich mit ihrer gemeinsamen Verwaltung auseinander, um die Besonderheiten eines sowohl künstlerisch als auch landschaftlich einzigartigen Territoriums zu schützen, zu fördern und dafür zu sensibilisieren. Das kulturelle Erbe versteht sich nicht mehr als Bremse für die Zukunft sondern trägt in einem neuen italienischen Modell zu einer alternativen und nachhaltigen Entwicklung bei.

 

Dr. Andrea Bruciati: Seit 2017 Ausstellungskurator und Neudirektor der Villa Adriana und der Villa d’Este in Tivoli. Zu seiner Tätigkeit der letzten zehn Jahre als Kunstdirektor von Galerien für Gegenwartskunst, von ArtVerona und BJCEM (Biennale di giovani creativi dell’Europa e del Mediterraneo) zählen über 40 Ausstellungen, 25 Kataloge, eine Zusammenarbeit mit 250 Künstlern sowie 1200 ausgestellte Kunstwerke. Er ist außerdem Autor verschiedener Publikationen zu zeitgenössischen Kunstrichtungen (flash art, artribune, exibart, curamagazine). Bruciati hat mehrere Projekte erfolgreich durchgeführt und dafür Auszeichnungen erhalten. Für das Kunstareal in Tivoli hat er bereits interessante und innovative Konzepte entwickelt.

 

 

18:30 Uhr

Giuseppina Enrica Cinque, Rom

La ricerca archeologica attraverso la lettura delle fonti planimetriche (Vortrag auf Italienisch)

 

Wenige archäologische Stätten verfügen über eine so reiche, bereits in der Renaissance einsetzende kartographische Dokumentation wie die Villa Hadriana. Obwohl die moderne Geschichte der Anlage an sich durch Bildquellen gut dokumentiert ist, erhielten diese nur geringe Aufmerksamkeit seitens der Forschung und wurden daher nur selten und unbefriedigend für die Entwicklung wissenschaftlicher Untersuchungen herangezogen. Die Kontinuität der seit dem Ende des 16. bis in die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts tradierten Zeugnisse erlaubt eine diachronische Anordnung der einzelnen planimetrischen Darstellungen und erweitert somit das Wissen über die gesamte Anlage.

 

 

Prof. Giuseppina Enrica Cinque: Nach einem Architekturstudium ist G.E. Cinque seit 1984 Dozentin an der Università degli Studi di Roma "Tor Vergata" (Fakultät Bauingenieurwesen, Zeichnungen der Architektur). Ihre Forschungen widmen sich Themen der Darstellungsgeschichte auch mit geographischem und territorialem Charakter. Zwischen 2004 und 2006 leitete sie Vermessungsarbeiten an der Villa Hadriana, deren Ergebnisse in Ausätzten und Monografien veröffentlicht wurden. 2017 erschien in der Reihe Collection de l’École française de Rome «Le rappresentazioni planimetriche di Villa Adriana tra XVI e XVIII secolo: Ligorio, Contini, Kircher, Gondoin, Piranesi».

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