Vortrag Hans-Rudolf Meier

Termindetails

Wann

07.03.2018
von 18:15 bis 19:30

Art

Mittwochsvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Str. 10, München, Vortragssaal 242, II. OG

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Das Basler Münster im Hoch- und Spätmittelalter. Zum Abschluss des Kunstdenkmäler-Inventarisierungsprojekts

Im Rahmen der Vorlesungsreihe "Neue Forschungen zur Architektur des Mittelalters"

 

 

Im Oktober 2019 wird zur Millenniumsfeier der 1019 in Gegenwart Kaiser Heinrichs II. vollzogenen Weihe des Basler Münsters der diesem Bau gewidmete Inventarband der Reihe der Kunstdenkmäler der Schweiz erscheinen. Nach einer ausgesprochen vertrackten Vorgeschichte ist der Band 2012-2018 von einem sechsköpfigen Autorenteam erarbeitet worden. Der Vortragende war dabei für die Architektur zuständig. Obwohl keine umfangreichen Bauforschungen möglich waren, konnten im Rahmen des Projekts für wichtige Desiderata und Kontroversen – nicht zuletzt zur Baugeschichte des spätromanischen Baus – plausible Lösungen vorgeschlagen werden, über die zu berichten sein wird.

 

 

Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier, Weimar
Hans-Rudolf Meier hat Kunstgeschichte und Mittelalter-Archäologie studiert, wurde an der Uni Basel promoviert und hat sich dort habilitiert. Er war als wissenschaftlicher Assistent an den Universitäten Basel, Fribourg sowie an der ETH Zürich tätig und wurde 2003 an die TU Dresden auf die Professur Denkmalkunde und angewandte Bauforschung berufen. Seit 2008 ist er an der Bauhaus-Universität Weimar Leiter der Professur Denkmalpflege und Baugeschichte. Er ist stellvertretender Sprecher des Berlin-Weimarer DFG-Graduiertenkollegs „Identität und Erbe“ und ist Mitglied zahlreicher Fachgremien; u.a. war er von 2008 bis 2016 1. Vorsitzender des Arbeitskreises Theorie und Lehre der Denkmalpflege.

Forschungsschwerpunkte sind die Architekturgeschichte des Mittelalters und der Moderne, die Geschichte der archäologischen Beschäftigung mit dem Mittelalter sowie die Theorie und Geschichte der Denkmalpflege.