Kolloquium: Liebe – Arbeit – Kunst

Termindetails

Wann

05.12.2018
von 15:00 bis 19:00

Art

Workshop

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Str. 10, München, Vortragssaal 242, II. OG

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Liebe erscheint als eine zentrale Triebkraft der Kunst, ihrer Produktion wie Rezeption, zumindest seit der Frühen Neuzeit – das haben gerade in den letzten Jahren mehrere Untersuchungen herausgearbeitet. Das Kolloquium fragt nun in einem nächsten Schritt danach, welchen historischen und systematischen Stellenwert Liebe in der modernen und gegenwärtigen Kunstökonomie einnimmt. Dabei scheint es zunächst keinen größeren Gegensatz als Arbeit/Ökonomie und einen Kunstaustausch auf Liebesbasis zu geben. Allerdings haben sich die Vorstellungen von Kunst wie von Liebe als ideale, ‚interesselose‘ Bereiche des menschlichen Tuns und Fühlens in den letzten Jahren grundlegend gewandelt und neue Dynamiken zwischen den Bereichen von Liebe, Arbeit/Ökonomie und Kunst erzeugt.

 

Liebe.Arbeit.Kunst

 

PROGRAMM
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15.00 Uhr // Isabelle Graw (Frankfurt a.M.) & Ulrich Pfisterer (München): Einführung
15.30 Uhr // Ewa Lajer-Burcharth (Cambridge, MA): Delacroix: Love and Work
16.15 Uhr // Christian Begemann (München): Stockende Trieb-Werke. Eros und künstlerische Arbeit in Thomas Manns Der Tod in Venedig

17.00 Pause

17.30 Uhr // Barbara Wittmann (Berlin): Ménage à trois: Ingres, Raffael und die Fornarina

18.15 Uhr // Klaus Theweleit (Freiburg i.Br.): Der Artist und die mediale Frau

 

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Die Teilnahme ist frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Organisiert von Isabelle Graw und Ulrich Pfisterer.