Vortrag: Anke Blümm

Termindetails

Wann

06.11.2019
von 18:15 bis 19:30

Art

Vortragsreihe

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Str. 10, München, Vortragssaal 242, II. OG

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Ambivalenz der Moderne: Das Bauhaus, die Stadt Weimar und das neue Museum

Vor 100 Jahren wurde das Bauhaus in Weimar gegründet, 1925 nach Dessau vertrieben. Erst 1995 bekam die Avantgarde-Institution in Weimar ihr eigenes kleines Museum, seit April 2019 ist ein großer Museumsneubau am Rand des ehemaligen NS-Gauforums eröffnet. Vor diesem Hintergrund beleuchtet der Vortrag Vergangenheit und Gegenwart des Bauhauses in der Klassikerstadt Weimar und stellt das neue Museum als Markstein innerhalb eines neuen Quartiers der Moderne vor, das die Brüche des 20. Jahrhunderts sichtbar macht.

 

Dr. Anke Blümm studierte Kirchenmusik, Kunstgeschichte und Germanistik in Heidelberg und Berlin. 2011 wurde sie mit einer Arbeit über „Entartete Baukunst“? Zum Umgang mit dem Neuen Bauen 1933-1945 an der BTU Cottbus-Senftenberg promoviert (ausgezeichnet mit dem Theodor-Fischer-Preis des ZI München 2014). Seit 2016 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bauhaus-Museum der Klassik Stiftung Weimar.

 

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe Neue Forschungen zur Architekturgeschichte am Zentralinstitut für Kunstgeschichte.