Vortrag B. Schwarz: Hitlers großdeutsche Museumspolitik und der Kunstraub in Bayern

Termindetails

Wann

13.03.2019
von 18:15 bis 19:30

Art

Einzelvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Str. 10, München, Vortragssaal 242, II. OG

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Ein Kernstück der Kunstpolitik Hitlers war die Verteilung beschlagnahmter jüdischer Kunstsammlungen als „Führerspenden“ auf Museen in „Großdeutschland“. Das Komplementärprogramm zur „Entarteten Kunst“-Aktion blieb bis heute ein blinder Fleck der NS-Forschung. Der Vortrag widmet sich der Umsetzung des Programms in Bayern und lenkt den Blick auf die zentrale Lenkung durch Hitler und seinen Sonderbeauftragten Hans Posse. 

 

Dr. Birgit Schwarz

Nach Studium der Kunstgeschichte und Promotion freiberufliche Tätigkeit im Museums- und Ausstellungswesen sowie Lehrtätigkeit an Universitäten. Zahlreiche Publikationen zur Kunst und Sammlungsgeschichte des 20. Jahrhunderts, zum NS-Kunstraub, zur NS-Kunstpolitik sowie zu Hitler als Kunstsammler. Zur Zeit wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsprojektes „Annotierte Online-Edition der fünf Reisetagebücher (1939–1942) von Hans Posse im Deutschen Kunstarchiv am Germanischen Nationalmuseum“, https://editionhansposse.gnm.de