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10' Kunstgeschichte

Die neue Folge unserer Videoreihe „10' Kunstgeschichte“ jetzt auf YouTube: ein Gespräch in der Pinakothek der Moderne mit Änne Söll
10' Kunstgeschichte

10‘ Kunstgeschichte

Wie werden Männer in der Kunst der Moderne dargestellt? Welche Geschlechter-Rollen nehmen sie ein? Welche Blickbeziehungen zwischen Kunstwerk und Publikum entstehen dabei? Wie kann die Kunstgeschichte Darstellungen von Männern – in Porträts und in Aktdarstellungen – aus einer geschlechtersensiblen Perspektive analysieren? 

Während Konstruktionen von Weiblichkeit spätestens seit der feministischen Kunstgeschichte ab den 1970er Jahren intensiv untersucht und debattiert worden sind, blieben die Bilder des Männlichen lange Zeit im Schatten der Forschung. Erst durch die feministische ‚Blickwende‘ auf visuelle Konstruktionen von Maskulinität sowie durch die Impulse der Gender Studies, Gay and Lesbian Studies, Male Studies und Queer Studies wurden auch Darstellungen von Männern verstärkt durchleuchtet. Gemeinsam mit Prof. Dr. Änne Söll (Ruhr-Universität Bochum) blicken wir auf Max Beckmanns Selbstbildnis in Schwarz (1944) und Helmut Kolles Großer männlicher Akt mit gekreuzten Armen (1925), beide in der Pinakothek der Moderne in München. Unter anderen geht es im Gespräch um Strategien der ‚Resouveränisierung‘ des Mannes in einer historischen Krisenepoche und um frühe Versuche, durch eine Aktdarstellung ein queeres Kunstpublikum zu adressieren – oder erst zu konstruieren.

Hier geht’s zu 10' Kunstgeschichte // Straight to Queer?! Männlichkeit(en) in der Kunst der Moderne mit Prof. Dr. Änne Söll: https://youtu.be/s3o7GFnzDSw