Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte (RDK)

In den von 1937 bis 2014 im Druck erschienenen zehn Bänden liegen über 1100 Artikel vor, die einen Quer­schnitt durch die ver­schie­denen Objekt­gat­tungen der Kunstgeschichte bieten: Archi­tektur­geschich­te, Bild­künste, Kunst­hand­werk und histo­rische Techno­logie- und Technik­geschich­te sowie Ikono­graphie. Um­fang, Nach­weis­dichte und Quellen­bezug sowie die objektorientierte Ausrichtung des Werks sichern ihm in den Arbeitsfeldern der Kunstgeschichte und verwandter Wissenschaften hohe Resonanz. Die Redaktion war seit 1951 im Zentralinstitut für Kunstgeschichte angesiedelt und seit 1970 eine der Abteilungen des Instituts. Im Jahr 2011 wurde sie in die Forschungsstelle Realienkunde umgewandelt.

Weiterführende Literatur

  • Willibald Sauerländer: Das Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte.
    In: Mitteilungen / Deutsche Forschungsgemeinschaft, 1976, H. 4, S.11

  • Wolfgang Augustyn: Das Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte. In: Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte / Konzeption und Redaktion: Iris Lauterbach. - München: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, 1997. - (Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München, 11), S. 73-80

  • Wolfgang Augustyn: Das „Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte“. In: RDK-multimedial: Erstellung einer Multimedia-CD-ROM des „Reallexikons zur Deutschen Kunstgeschichte“ / hrsg. von Winfried Gödert und Klaus Lepsky. - Köln: FH Köln, 2004. - (Kölner Arbeitspapiere zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 45), S. 2-6

  • Wolfgang Augustyn: „Freude an der Kunst wecken“: der Kunsthistoriker Otto Schmitt (1890-1951) In: Die Universität Stuttgart nach 1945: Geschichte - Entwicklungen - Persönlichkeiten / hrsg. von Franz Quarthal und Norbert Becker. - Stuttgart: Thorbecke, 2004, S. 311-317

  • Wolfgang Augustyn: Artikel „Schmitt, Otto“. In: Neue Deutsche Biographie. - Berlin: Duncker & Humblot. - Bd. 23 (2007), S. 240–241