Quelle und Kontext. Objekte, Akteure, Prozesse der Kunsthandlung Julius Böhler
543 Seiten, zahlreiche Illustrationen ____________ Das Archiv der Kunsthandlung Julius Böhler, das sich seit 2015 im Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) befindet, umfasst über 30.000 Karteikarten, ca. 8.000 Fotomappen und knapp 4.000 Kund*innenkarten der Münchner Firma (gegr. 1882) sowie der Luzerner Kunsthandel AG (gegr. 1919). Diese bedeutende Quelle wurde im Rahmen des Projekts “Händler, Sammler und Museen: Die Kunsthandlung Julius Böhler in München, Luzern, Berlin und New York. Erschließung und Dokumentation der gehandelten Kunstwerke 1903–1994“ erschlossen und zum 1. Juni 2021 zunächst als Beta-Version der Datenbank Böhler re:search der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Während sich die Tagung “Quelle und Kontext I: Die Kunsthandlung Julius Böhler als Akteur auf dem Kunstmarkt“ im Frühjahr 2022 den Aktivitäten des Kunsthändlers Julius Böhler in und auf dem Kunstmarkt, seinen Beziehungen zu Konkurrenten und Handelspartnern sowie den Geschäfts- und Vermittlungspraktiken widmete, standen im Frühjahr 2024 – ausgehend von den Quellenbeständen im ZI – die direkten und indirekten Transaktionen mit Museen und anderen Sammlungen im Mittelpunkt. Angesichts der digitalen Quellenedition Böhler re:search und des für die Forschung seit 1995 zugänglichen Bestands F43 im Bayerischen Wirtschaftsarchiv in München (45 Fachbodenmeter) lag der Fokus auf den (Gegen-)Überlieferungen in Sammlungs- und Museumsarchiven: Inwiefern sind die Informationen konkordant und kongruent, inwiefern sind Abweichungen oder gar Widersprüche zu diagnostizieren? Diese Publikation bündelt die Ergebnisse der beiden Tagungen.
Pro domo - Kunstgeschichte in eigener Sache
405 Seiten, 72 s/w Abbildungen ISBN: 978-3-7705-6506-1 (Festeinband) ISBN: 978-3-8467-6506-7 (E-Book) ———————————— Erhältlich im Buchhandel ———————————— Wer PRO DOMO redet, spricht ›für das eigene Haus‹, das heißt in eigener Sache. Auf welche Weise Vertraute von Künstler*innen aktiv und nachhaltig Kunstgeschichte gestalten, untersucht dieser Band.  Aus dem direkten Umfeld von Künstler*innen versuchen sich immer wieder Personen an einer PRO DOMO-Kunstgeschichte: im Medium des Textes, der Fotoreportage, des Films oder des Digitalen. Solche Formen einer oft dezidiert parteiischen Kunstgeschichtsschreibung werden hier erstmals umfassend analysiert. Den Ausgangspunkt bilden Schriften, die meist im unmittelbaren Umfeld von Künstler*innen – zuweilen auch in direkter Kooperation – entstanden sind und die somit gleichsam für diese das Wort ergreifen. Thematisch spannt das Buch einen Bogen vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart und fragt auch danach, was dieses PRO DOMO-Prinzip für die Kunstgeschichte insgesamt bedeutet und wie heute mit einer solchen Involvierung umzugehen ist.
Die Bronze, der Tod und die Erinnerung. Das Grabmal des Wolfhard von Roth im Augsburger Dom
Allonge-Broschur, 256 Seiten mit 113 Abbildungen, € 29,90 (zzgl. Porto) ———————————— Bestellung Erhältlich im Buchhandel oder über das Zentralinstitut für Kunstgeschichte * : Bestellungen bitte per E-Mail an:  verwaltung@zikg.eu Bitte geben Sie bei der Bestellung folgende Informationen an**: Vor- und Nachname, Postanschrift, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (falls vorhanden), ggf. abweichende Lieferadresse.   * Für den Buchhandel erhältlich beim Verlag **Bitte beachten Sie, dass Ihre Adressdaten zur Abwicklung des Bestellvorgangs übermittelt und verarbeitet werden.   ———————————— Die Grabplatte des Wolfhard von Roth, der von 1288 bis 1302 den Augsburger Bischofsstuhl innehatte, gehört zu den außergewöhnlichsten Bildwerken des 14. Jahrhunderts. Die Wiedergabe eines Toten mit hagerem, faltenzerfurchtem Gesicht erscheint unter den nordalpinen Grabbildern als vorbildlos. Die Platte wurde geschaffen aus dem ebenso traditionsreichen wie exklusiven, technisch anspruchsvollen Material Bronze. Der Band nähert sich dem Grabmal aus den Perspektiven der Liturgiewissenschaft, der Geschichte, der Epigraphik, der Kunstgeschichte sowie der naturwissenschaftlichen Materialforschung. Die Person des Bischofs, die Standorte und die liturgische Einbindung der Platte, ihre Herstellung, die Inschriften und kunsthistorische Fragestellungen, so zur Entstehung des Wachsmodells, zur Physiognomie, zum künstlerischen Kontext, zum Material sowie zur Künstlersignatur werden thematisiert. Damit liegt erstmals eine umfassende Würdigung dieses Hauptwerks spätmittelalterlicher Kunst vor.
Johanna Kanoldt. Malerin – Schriftstellerin – Kunsthändlerin
The Boethius Diptych: New Findings in Technical Art History, Iconography, and Paleography
Das Gesangbuch und seine Bilder: Voraussetzungen, Gestaltung, Wirkung
190 Seiten, mit 24 s/w- und 73 farb. Abb., gebunden;  € 35,00 ———————————— Erhältlich im Buchhandel. E-Book (€ 27,99) erhältlich beim Verlag >> . ———————————— Gesangbücher gehören zu den am meisten verbreiteten religiösen Schriften seit der frühen Neuzeit, dennoch ist ihre Bilderwelt bislang nur punktuell Gegenstand der Forschung geworden. Wissenschaftler aus den Bereichen Kunstgeschichte, Hymnologie, Theologie, Kirchengeschichte, Kulturwissenschaft sowie Philologie diskutieren in diesem Band u. a. folgende Fragen: Wie wirkt sich die konfessionelle Situation einer Stadt auf die Produktion von Gesangbüchern aus? Welche Motive und Metaphern gibt es in katholischen und evangelischen Gesangbüchern, und wie verändert sich diese Ikonographie im Laufe der Zeit? Wie und durch wen wurden die Bücher im Gottesdienst und im Rahmen der privaten Frömmigkeit gebraucht. Schließlich wird exemplarisch auch die Wirkungsgeschichte bestimmter Motive in anderen Medien untersucht.
Johann Andreas Wolff (1652-1716). Universalkünstler für Hof und Kirche
Jacob Burckhardt, Neuere Geschichte 1450–1598
Plan und Bauwerk. Entwürfe aus fünf Jahrhunderten
Hans Burgkmair. Neue Forschungen II
704 Seiten mit 290 Abbildungen, 58,00 Euro (zzgl. Porto) Der Augsburger Maler und Illustrator Hans Burgkmair (1473 – 1531) gehört neben Albrecht Dürer und Lucas Cranach d. Ä. zu den bedeutendsten und vielseitigsten Künstlern des frühen 16. Jahrhunderts. Dem 2018 veröffentlichten ersten Band mit neuen Forschungen zu Hans Burgkmair d. Ä., den Beiträgen der 2014 im Zentralinstitut für Kunstgeschichte veranstalteten Tagung, folgt nun ein zweiter Band mit neuen Forschungen zu Leben und Werk, mit Texten von Annette Kranz, Ulrich Söding, Christoph Bellot, Guido Messling, Hilja Droste und Martin Hirsch. Sie erläutern Leben, Familie und Arbeitsumstände des Künstlers, vertiefen verschiedene Fragen zu seiner Italienrezeption, seiner Arbeitsweise und seiner Bedeutung für das im frühen 16. Jahrhundert nördlich der Alpen neuartige Medium der Medaille. _______ Bestellung Bestellungen bitte per E-Mail an: verwaltung@zikg.eu Bitte geben Sie bei der Bestellung folgende Informationen an*: Vor- und Nachname, Postanschrift, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (falls vorhanden), ggf. abweichende Lieferadresse. *Bitte beachten Sie, dass Ihre Adressdaten zur Abwicklung des Bestellvorgangs übermittelt und verarbeitet werden. ___________
Hans Burgkmair. Neue Forschungen II
704 Seiten mit 290 Abbildungen, 58,00 Euro (zzgl. Porto) ____________ Der Augsburger Maler und Illustrator Hans Burgkmair (1473 – 1531) gehört neben Albrecht Dürer und Lucas Cranach d. Ä. zu den bedeutendsten und vielseitigsten Künstlern des frühen 16. Jahrhunderts. Dem 2018 veröffentlichten ersten Band mit neuen Forschungen zu Hans Burgkmair d. Ä., den Beiträgen der 2014 im Zentralinstitut für Kunstgeschichte veranstalteten Tagung, folgt nun ein zweiter Band mit neuen Forschungen zu Leben und Werk, mit Texten von Annette Kranz, Ulrich Söding, Christoph Bellot, Guido Messling, Hilja Droste und Martin Hirsch. Sie erläutern Leben, Familie und Arbeitsumstände des Künstlers, vertiefen verschiedene Fragen zu seiner Italienrezeption, seiner Arbeitsweise und seiner Bedeutung für das im frühen 16. Jahrhundert nördlich der Alpen neuartige Medium der Medaille. _______ Bestellung Bestellungen bitte per E-Mail an: verwaltung@zikg.eu Bitte geben Sie bei der Bestellung folgende Informationen an*: Vor- und Nachname, Postanschrift, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (falls vorhanden), ggf. abweichende Lieferadresse. *Bitte beachten Sie, dass Ihre Adressdaten zur Abwicklung des Bestellvorgangs übermittelt und verarbeitet werden.
Objekte und Eliten. Neue Forschungen zur Kunst im 12. und 13. Jahrhundert und ihrem Kontext
265 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. 29.- € (zzgl. Porto) Der Band enthält die Beiträge einer 2017 im Zentralinstitut in München veranstalteten Tagung „Objekte und Eliten — Neue Forschungen zur Kunstproduktion im 12. und 13. Jahrhundert in ihrem intellektuellen Kontext". Sie schloss das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt „Innovation und Tradition. Objekte und Eliten in Hildesheim, 1130— 1250" ab, an dem von 2015 bis 2018 verschiedene Institutionen beteiligt waren. Untersucht wurde dabei die Kunstproduktion des 12. und 13. Jahrhunderts in Hildesheim anhand bedeutender Objekte aus allen Gattungen in ihrem Entstehungskontext. Der Tagungsband bietet die Vorträge zu bedeutenden Hildesheimer Werken und ihren Auftraggebern sowie zu vergleichbaren zeitgenössischen Kunstwerken. ——————————— Im Buchhandel und über das ZI erhältlich: Bestellungen bitte per E-Mail an: verwaltung@zikg.eu Bitte geben Sie bei der Bestellung folgende Informationen an*: Vor- und Nachname, Postanschrift, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (falls vorhanden), ggf. abweichende Lieferadresse. *Bitte beachten Sie, dass Ihre Adressdaten zur Abwicklung des Bestellvorgangs übermittelt und verarbeitet werden. ——————————— ____________  
500 Jahre Evangelisches Gesangbuch: Musik, Theologie, Kulturgeschichte
Die Curie in Burgwindheim. Ein Frühwerk Balthasar Neumanns
"...von wegen den Kupfer zu sparen". Der böhmische Baumeister Abraham Leuthner und die Traktatliteratur im 17. Jahrhundert
Der Kaiser im Krieg. Die Bilder der Säule des Marc Aurel
Kunsthistoriker im Krieg. Deutscher Militärischer Kunstschutz in Italien 1943-1945
Transformationen der Moderne um 1900. Künstler aus Ungarn, Rumänien und Bulgarien in München
320 Seiten, 150 Abbildungen, 39,90€ (zzgl. Porto)  München besitzt nicht zuletzt aufgrund seiner geographischen Lage den Charakter eines Schnittpunktes. Erstmals untersucht dieser Band die internationale Kunstszene „um 1900“ systematisch und vergleichend im Hinblick auf ungarische, rumänische und bulgarische Künstler. Herausgearbeitet und erörtert werden Prozesse künstlerischer Transformationen im Sinne von Aus- und Weiterbildung, Adaption und Aneignung, W eiterentwicklung, Transfer sowie Um- und Neuformung. Welchen Spezifika begegnen wir in der Kunst dieser Länder im Unterschied zum westlichen Teil Europas? Im Z entrum stehen sowohl die individuellen Karrierewege als auch die ästhetischen Prozesse, die so vielleicht nur im dezidiert internationalen Klima Münchens in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg möglich waren. _______ Bestellung Bestellungen bitte per E-Mail an:  verwaltung@zikg.eu Bitte geben Sie bei der Bestellung folgende Informationen an*: Vor- und Nachname, Postanschrift, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (falls vorhanden), ggf. abweichende Lieferadresse. *Bitte beachten Sie, dass Ihre Adressdaten zur Abwicklung des Bestellvorgangs übermittelt und verarbeitet werden. ___________
Bildnis – Memoria – Repräsentation. Beiträge zur Erinnerungskultur im Mittelalter und in der frühen Neuzeit
513 Seiten mit zahlreichen Farb- und SW-Abbildungen. 55.- € (zzgl. Porto) ____________ Erhältlich im Buchhandel oder beim Verlag . ____________ Der Band enthält eine Reihe von Beiträgen zu Aspekten der Erinnerungskultur, die unter dem Aspekt „Bildnis“, „Memoria“ und „Repräsentation“ die Entstehungsbedingungen von Kunstwerken verschiedener Gattungen, denen ein besonderer Memorialwert zukommt, deren Funktionen und Nachleben beleuchten. Dies betrifft Stifterbildnisse, Grabmäler, Denkmäler und autonome Porträts. Die Sorge um die Memoria spiegelt das Bemühen um bildliche Legitimation, sei dies berechtigt, erhofft oder angemaßt. Im weiteren Sinn geht es auch um das Verhältnis zur Überlieferung, um den Rückgriff auf bestehende Bildformeln oder die Begründung neuer Traditionslinien. Die Beiträge setzen ein mit der Antike, behandeln Fallbeispiele aus dem frühen und hohen Mittelalter und reichen bis in die Frühe Neuzeit.
Maximilian I. und die Buchkultur
374 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 39.- € (zzgl. Porto) Der Band enthält die Vorträge einer Tagung „Maximilian I. und die Buchkultur – Bild und Text“, die von der Redaktion des Katalogs der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters an der Bayerischen Akademie der Wissenschaft (KDIHM) in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte, den Städtischen Sammlungen und Museen Augsburg und der Universität Augsburg im Juli 2019 durchgeführt wurde. Die Beiträge behandeln den Umgang mit Buch, Schrift und Bild in Handschriften und Drucken sowie das Aufeinandertreffen von neuen und alten Medien. Die Bücher, die in diesem Kontext entstanden sind, kennzeichnen ihre reichen Bild-Text-Bezüge. Sie zeigen, dass Bild und Text stets zusammen gedacht wurden. Darüber hinaus wurden neue Bilder- und Textkombinationen und Techniken erkundet. Hinzu kommt, dass Maximilian aufgrund diplomatischer oder verwandtschaftlicher Kontakte Büchersammler, Humanisten, Produzenten von Büchern aus ganz Europa – von Portugal bis Ungarn – vor Augen gehabt haben muss. _______ Bestellung Bestellungen bitte per E-Mail an:  verwaltung@zikg.eu Bitte geben Sie bei der Bestellung folgende Informationen an*: Vor- und Nachname, Postanschrift, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (falls vorhanden), ggf. abweichende Lieferadresse. *Bitte beachten Sie, dass Ihre Adressdaten zur Abwicklung des Bestellvorgangs übermittelt und verarbeitet werden. ___________