Rekonstruktion des „Führerbau-Diebstahls“ Ende April 1945 und Recherchen zum Verbleib der Objekte

Projektbeschreibung

Ziel des Projekts ist die Rekonstruktion des „Führerbau-Diebstahls“ Ende April 1945 und die Erarbeitung eines Überblicks zu Herkunft, Verbleib und Schicksal der Objekte. Diese validierte Übersicht soll es Museen und Sammlungen ermöglichen, ihre Bestände gezielt zu prüfen. Daneben kann mit einer solchen Dokumentation im Umlauf befindliches NS-Raubgut und NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut identifiziert werden.

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden vorrangig vier – eng miteinander verzahnte – Bereiche bearbeitet:

  1. Rekonstruktion des Bestandes im sog. Führerbau in München
  2. Feststellung, welche Werke gestohlen wurden
  3. Recherchen zum Verbleib der verschwundenen Objekte
  4. Dokumentation (und Publikation) der bis heute nicht aufgefundenen Werke

Förderzeitraum / Projektdauer

1. Oktober 2014 bis 31. Dezember 2016

Beteiligte Institutionen

Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Förderer

Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung am Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin (AfP)

Information und Kontakt

fuehrerbau@zikg.eu

Projektmitarbeiter ZI

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