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Archiv Friedensbilder

Das Archiv „Friedensbilder:“ dokumentiert über 3.500 Darstellungen des Friedens in der europäischen und westlichen Kunst, mit dem Schwerpunkt auf der Frühen Neuzeit um 1500–1815.

Angelegt wurde das Archiv von Dr. Hans-Martin Kaulbach während seines DFG-Postdoktoranden-Stipendium in den Jahren von 1987 bis 1990. Seither wurde es laufend erweitert. Die digitale Bildersammlung wurde durch das von 2009-2012 BMBF-geförderte Verbundprojekt „Übersetzungsleistungen von Diplomatie und Medien im vormodernen Friedensprozess: Europa 1450-1789“ ermöglicht. Die Staatsgalerie Stuttgart war beteiligt mit dem Teilprojekt „Übersetzungsleistungen der Kunst – Bilder von Frieden und Friedensverträgen“. Der Ausstellungskatalog „Friedensbilder in Europa 1450-1815“ (München 2013) ist digital vorhanden, ebenso die zahlreichen weiteren Schriften von Hans-Martin Kaulbach zum Thema.

Zu Fragen von Inhalt und Struktur der Sammlung sowie zu thematischen Fragen kann Hans-Martin Kaulbach auch direkt kontaktiert werden martin-kaulbach@t-online.de

 

 

Laufzeit Schwerpunkt auf der Frühen Neuzeit um 1500–1815
Umfang und Art Gemälde und Zeichnungen, Skulpturen und Denkmäler, besonders Druckgrafik und illustrierte Flugblätter, und Medaillen. Erfasst sind Personifikationen und Allegorien des Friedens, Darstellungen von Friedensschlüssen und ihrem diplomatischen Zeremoniell, Bildnisse von (angeblichen und tatsächlichen) Friedensstiftern, Friedensthemen bei Festeinzügen, Embleme sowie einschlägige Motive wie der Janustempel. Die Sammlung besteht aus analogen und digitalen Beständen. Der analoge Teil umfasst chronologisch geordnete Fotoschachteln, Hängeordner und Karteikästen mit Fotos, Drucken und Fotokopien von Kunstwerken und Fachliteratur. Der digitale Teil enthält auch eine Einführung und das Findbuch, eine Arbeitsbibliographie, Quellen und PDFs von Fachliteratur. Zu jeder Abbildung gibt es ein Textdokument mit technischen Angaben, Standortnachweis und Literaturhinweisen.
Erwerbung 2026
Zugänglichkeit Sowohl die analogen als auch digitalen Bestandteile der Sammlung sind nach Anmeldung vor Ort im ZI konsultierbar. Kontakt: photothek@zikg.eu
Erschließungszustand Voll erschlossen