Geschichte

Das im November 1946 gegründete Zentralinstitut für Kunstgeschichte nahm im März 1947 seine Tätigkeit auf. Es hat seinen Sitz in einem historischen Gebäude am Königsplatz, dem ehemaligen „Verwaltungsbau der NSDAP“. In dem Gebäude war im Juni 1945 von der amerikanischen Militärregierung der Central Art Collecting Point eingerichtet worden. Aufgabe dieser Kunstsammelstelle war die Rückführung der im Zweiten Weltkrieg durch das nationalsozialistische Regime im In- und Ausland entwendeten Raubkunst an die rechtmäßigen Eigentümer.

Direktoren des Zentralinstituts für Kunstgeschichte:

  • 1946-1947 Wolfgang Lotz (als Acting Director)
  • 1947-1970 Ludwig Heinrich Heydenreich
  • 1970-1989 Willibald Sauerländer
  • Seit 1991 Wolf Tegethoff (1989-1991 geschäftsführender Institutsdirektor)
  • Seit 2015 Ulrich Pfisterer (gemeinsam mit Wolf Tegethoff)

Weiterführende Literatur: