Soeben erschienen // Die Juli-Ausgabe der „Kunstchronik. Monatsschrift für Kunstwissenschaft"
Die Zeitschrift, die von 1960 bis 1989 erschien, verstand ihre Position als Teil einer linken Gesellschaftskritik. Aus heutiger Perspektive erscheint die Zeitschrift aufschlussreich, weil sich in ihr die damalige Kunstszene sedimentiert hat. Sie kann zudem aufgrund ihrer speziellen editorischen Geschichte – von Anfang an waren Künstler:innen und Kunsthistoriker:innen gleichermaßen an der Redaktionsarbeit beteiligt – als ein seltenes Beispiel dafür gelten, wie sich kunsthistorische Forschung, zeitgebundene kulturpolitische Debatten und theoretische Auseinandersetzungen überlagern und gegenseitig stimulieren. Nicht zuletzt lädt ihr Anspruch, eine Plattform für ‚engagierte Kunst‘ zu sein, dazu ein, über unser heutiges Verständnis von Kritik und Engagement in der Kunstgeschichte nachzudenken.
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