New RIHA-Journal Special Issue // Mendicants, Humanists and the Aesthetics of the 'civitas'. Rhetoric, Political Debates and Cultural Identity in 14th and 15th Century Italy and their Impact on Art, Architecture, and Urban Space
Der Titel dieses Themenhefts greift das Konzept der civitas auf, verstanden als die Gemeinschaft der Einwohner einer Stadt, die durch ihr gemeinsames Engagement für das Gemeinwohl miteinander verbunden sind. Im Unterschied zu den Mönchsorden, die in der Regel außerhalb der städtischen Zentren lebten, integrierten sich die Bettelorden bewusst in das Gefüge der Stadt. Dominikaner, Franziskaner und Karmeliten standen in einem dynamischen Austausch mit der Stadtgesellschaft, beteiligten sich an humanistischen Diskursen über die valori civici und übten sowohl direkten als auch indirekten Einfluss auf die Vorstellungen vom „Körper der Stadt“ aus – sowohl in seiner immateriellen, imaginierten Dimension als auch in seiner materiellen, gebauten Gestalt.
Dieses Themenheft vereint sechs Fallstudien aus der Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft und Philosophiegeschichte, die die Teilhabe von Mendikanten am humanistischen Diskurs und ihre Einflussnahme auf Kunst, Architektur und den städtischen Raum in Italien im 14. und 15. Jahrhundert aufzeigen.
Siehe: https://doi.org/10.11588/riha.2026.2
Das Special Issue ist auf Englisch erschienen.
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RIHA Journal ist das eJournal der International Association of Research Institutes in the History of Art: https://www.riha-journal.org/. Sitz des Managing Editor ist das Zentralinstitut für Kunstgeschichte.
[Abbildung: Bernardo Daddi, Allegorie der Barmherzigkeit, Detail, Wandmalerei, 14. Jahrhundert, Spedale del Bigallo, Florenz (Foto: Jentzsch/Stahlbuhk)]