Eröffnugnsvortrag Valeska von Rosen: Louis Janmots Selbstbespiegelung

Termindetails

Wann

24.10.2018
von 18:15 bis 20:30

Art

Einzelvortrag

Wo

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, II. OG, Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München

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Louis Janmots Selbstbespiegelung

 

 

Plakat_Platz da im Pantheon

 

 

 

Mit seinem konzeptuell höchst originellen Selbstbildnis, das erst kürzlich vom Musée des Beaux-Arts de Lyon von den Nachfahren des Künstlers erworben werden konnte, gelang dem 18-jährigen Louis Janmot ein besonderer Coup: Obwohl er die Lyoneser Ecole des Beaux-Arts erst seit einem Jahr besuchte, errang er mit dem Werk 1832 beim jährlichen Wettbewerb der Akademie die höchste Auszeichnung und durfte in der Folge nach Paris übersiedeln. Der Vortrag möchte den in porträtkonzeptueller Hinsicht singulären Charakter des Selbstbildnisses rekonstruieren, wobei Schlüsselfragen der Gattung hinsichtlich ihrer spezifischen Medialität im Zentrum stehen sollen.

 

Prof. Dr. Valeska von Rosen ist nach Stipendien und Fellowships der DFG, der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte I, Rom), der Gerda-Henkel-Stiftung und des Wissenschaftskollegs zu Berlin (Institute for Advanced Study) Inhaberin des Lehrstuhls für allgemeine Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist Mitglied der DFG-Forschungsgruppe 2305 „Diskursivierungen von Neuem“ und leitet außerdem ein Forschungsprojekt über die Selbstbildnisgalerie der Uffizien/Florenz im Verbund mit dem ZI München und den Uffizien. Ihre jüngeren Monographien sind: Verhandlungen in Utrecht. Ter Brugghen und die religiöse Bildsprache in den Niederlanden", Göttingen 2015; Caravaggio und die Grenzen des Darstellbaren. Ambiguität, Ironie und Performativität in der Malerei um 1600, Berlin 2. Aufl. 2011. Sie arbeitet an einer Monographie über die Gattung des Künstlerselbstbildnisses in der Frühen Neuzeit.

 

Anschließend Eröffnung der Ausstellung Platz da im Pantheon!